Posts Tagged ‘Wedding’

Verdrängung beginnt hier!

Dienstag, September 25th, 2018

Neubauprojekte, Mietenwahnsinn und Perspektiven für einen widerständigen Wedding

Im Wedding wird viel gebaut- und das am realen Bedarf vorbei.
Während günstiger Raum verknappt wird, entstehen teure Miet- und Eigentumswohnungen sowie Studierenden- oder sogenannte Mikroappartements, die sich kaum ein*e Studierende*r leisten kann. Um diesen #Mietenwahnsinn zu stoppen, braucht es Netzwerke, Solidarität und praktische Organisierung von unten. Wie können wir diese aufbauen?
Mit dem Netzwerk #ZusammenfürWohnraum und dem Kiezhaus entstehen gerade praktische Ansätze der widerständigen Stadtteilpolitik.
Nachbar*innen berichten von aktuellen und dringlichen Mietenkämpfen- gemeinsam schrauben wir an einen widerständigen Wedding

04.10.2018 | 20:30 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Straße 10a

#Zusammen für Wohnraum

Sonntag, August 19th, 2018

Das Netzwerk Zusammen für Wohnraum, ein solidarischer Zusammenschluss von Mieter*innen und Hausgemeinschaften aus Wedding, Moabit und darüberhinaus, ruft zur Meile der Vedrängung auf.
Kommt im Rahmen der Reihe „2 Tage Wedding” am 08. und 09. September in den Kiez rund um die AmMa65 (Amsterdamer Straße/ Malplaquetstraße).

An beiden Tagen machen wir sichtbar, wie und wo uns Verdrängung durch den kapitalistischen Wohnungsmarkt täglich begegnet. Mit der Open-Air-Ausstellung der Plakatreihe Meile der Verdrängung weisen wir in den Straßen auf vergangene und aktuelle Kämpfe von Mieter*innen hin und entwickeln gemeinsam Solidarität und Praxis für eine Stadt, in der Wohnraum keine Ware ist und mit ihm spekuliert werden kann. Wohnen ist ein Grundrecht und kein Boden der Verdrängung.

Ihr kennt Geschichten der Verdrängung, egal ob eigene oder von Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen? Wenn ihr Eure Geschichte auf den Aktionsplakaten abgedruckt haben möchtet, sendet diese bis spätestens 27. August an: hwvw(ät)riseup.net
Wichtig: der Umfang der Geschichte sollte für den Druck ungefähr eine halbe A4-Seite sein.

Am 8. September gibt es ab 15 Uhr ein Erzählcafé im Wohnzimmer mit gemütlichen Sofas auf dem Gehweg vor der AmMa65. Kommt vorbei! Ein offenes Mikrofon steht zur Verfügung. Wir möchten eure Geschichten hören: Wurdet ihr verdrängt? Habt ihr Angst, eure Wohnung zu verlieren? Welche Probleme habt ihr bei der Wohnungssuche? Wir wollen uns austauschen und gegenseitig unterstützen.

Am 09. September findet ab 16 Uhr vor der AmMa65 eine Kiez-Diskussion statt:
Wir bleiben alle!… ja aber wie?
Was können wir tun um die Diversität unseres Kiezes zu erhalten?
Wie schützen wir uns am besten gegen Verdrängung? Wie geht es weiter?
Hier stellen sich Kiez-Initiativen, das Netzwerk Zusammen für Wohnraum und engagierte Mieter*innen vor und kommen mit weiteren Nachbar*innen ins Gespräch.

Gemeinsam statt einsam kämpfen wir für eine Stadt für alle, wo würdevolles Leben nicht vom Geldbeutel abhängt.

 

Magendoktor und Rassismus?

Donnerstag, November 9th, 2017

Der Magendoktor – eine 24 Stunden Kneipe am Nettelbeck Platz. In der letzten Zeit sind gehäuft Menschen an uns herangetreten, die von rassistischen Behandlungen bis hin zu Rausschmissen durch das Personal des Magendoktors berichteten. Habt ihr auch solche Erfahrungen im Magendoktor gemacht? Oder kennt ihr jemand der davon erzählt hat? Dann schreibt uns eine Nachricht. Am liebsten per Mail: hwvw [ät] riseup.net

No Pasaron – Sie kamen nicht durch! Soli-Aufruf für die Betroffenen bei den Protesten gegen die “IB” am 17. Juni im Wedding

Montag, Juli 24th, 2017

No Pasaron – Sie kamen nicht durch!
Soli-Aufruf für die Betroffenen bei den Protesten gegen die „IB“ am 17. Juni im Wedding

Spendet Geld für die Betroffenen der Polizeigewalt!

Flyer: [Front] [Back] [Kopiervorlage] | [Banner]

Am Samstag, den 17. Juni 2017, wollte die rassistische, selbsternannte “Identitäre Bewegung” (IB) in Berlin-Wedding aufmarschieren. Nach nur einigen hundert Metern konnte der Demonstrationsversuch durch Blockaden gestoppt werden und eine weitere “grandiose” PR-Aktion der “IB” war gefloppt. Die gezielte Provokation im Wedding demonstrieren zu wollen, da hier ihr herbeihalluzinierter “großer Austausch” der “deutschen” durch “migrantische” Bevölkerungsgruppen schon weit voran gestritten sei, konnte eine breite Nachbarschaftsmobilisierung entgegengesetzt werden. Aber auch Berlin- und bundesweit beteiligten sich zahlreiche Antifaschist*innen am Protest gegen den IB-Aufmarsch.

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