Posts Tagged ‘Verdrängung beginnt hier!’

Verdrängung beginnt hier!: Grow Berlin

Sonntag, November 11th, 2018

In Berlin wird bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt. Das Credo von Privatwirtschaft und Senat lautet weiterhin: Bauen! Bauen! Bauen!
Doch was wird eigentlich von wen für wen gebaut?
Sind die im Wedding entstehenden Neubauten tatsächlich in der Lage, den Mangel an Wohnraum für Transferleistungsempfänger*innen (bspw. Hartz 4), Geflüchtete, Alleinerziehende, Auszubildende, etc. zu decken? Wir haben bei unserer Veranstaltung Anfang Oktober einen kleinen Blick hinter aktuelle Neubauprojekte auf dem kapitalistischem Wohnungs- und Gewerbemarkt geworfen und stellen diese hier vor.

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Verdrängung beginnt hier!

Dienstag, September 25th, 2018

Neubauprojekte, Mietenwahnsinn und Perspektiven für einen widerständigen Wedding

Im Wedding wird viel gebaut- und das am realen Bedarf vorbei.
Während günstiger Raum verknappt wird, entstehen teure Miet- und Eigentumswohnungen sowie Studierenden- oder sogenannte Mikroappartements, die sich kaum ein*e Studierende*r leisten kann. Um diesen #Mietenwahnsinn zu stoppen, braucht es Netzwerke, Solidarität und praktische Organisierung von unten. Wie können wir diese aufbauen?
Mit dem Netzwerk #ZusammenfürWohnraum und dem Kiezhaus entstehen gerade praktische Ansätze der widerständigen Stadtteilpolitik.
Nachbar*innen berichten von aktuellen und dringlichen Mietenkämpfen- gemeinsam schrauben wir an einen widerständigen Wedding

04.10.2018 | 20:30 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Straße 10a

Verdrängung beginnt hier: Prinzenallee 35

Montag, Mai 29th, 2017

Nicht in meinem Hinterhof – not in my backyard!

Townhouses im Wedding gefällig? Kein Problem. Da haben wir was für dich – also, wenn du das entsprechende Kapital hast: Eigentumswohnungen und der „Traum vom Eigenheim“ für gerade einmal 4500€ pro m². Ein Schnäppchen für wohlbetuchte „Selbstnutzer und Kapitalanleger“.
Um den stolzen Preis den potentiellen Kund*innen schmackhaft zu machen, werben die Investor*innen mit dem „rauhen, ehrlichen und ursprünglichen Charme“ des Soldiner Kiezes und dem nahegelegenen Projektraum der Kolonie Wedding.

Irgendwie makaber, wie die sozialen Probleme des Kiezes beschönigt und als Vermarktungshilfe dienen. Und weil der Wedding doch irgendwie gefährlich klingt, wird ein „Sicherheitsschloss mit 3-facher Verriegelung“ angeboten. Kleiner Vertreibungs-Fact: Die Architekt*innen Gesa Schenk und Romed Perfler – direkt aus London umgezogen – haben auch das Projekt „WRANGEL 11“ in Kreuzberg hochgezogen. Ende 2018 soll dieser eher unscheinbare Leuchtturm der Verdrängung im Hinterhof der Prinzenallee 35 fertiggestellt sein. Die Gewerberäume, die als mögliche Cafés oder Galerien angeboten werden, stehen sinnbildlich dafür, dass auch das bezahlbare Konsumangebot für die alten Mieter*innen im Kiez immer weiter zurückgeschraubt wird.

Dieser Neubau ist Teil eines sich ständig verschärfenden Aufwertungsprozesses im Wedding und ganz Berlin. Falls ihr selbst solche Projekte in eurem Kiez gesehen habt, schreibt uns und/ oder kommentiert die Beiträge. Organisieren wir uns gemeinsam gegen den Ausverkauf der Stadt und unserer Kieze.

http://www.prinz35.de/ | Prinzenallee 35 Grundstücksentwicklung GmbH

Weitere Folgen werden wöchentlich hier veröffentlicht:
haendewegvomwedding.blogsport.eu
facebook.com/organize.hwvw

30.04: Updates und letzte Infos zur antikapitalistischen Demonstration „Organize!“

Freitag, April 28th, 2017

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Kommt am 30.04 zu uns in den Wedding und lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und um unsere Stadt kämpfen.

Ablauf oder „Warum sind da so viele Aktionen?“

Wir wollen am 30.04 und am 1. Mai unsere Wut und unseren Widerstand nicht nur im Wedding rausschreien, sondern in ganz Berlin auf die Straße gehen und kämpfen. Daher wird es zur Demonstration “ Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” am 30.04.17 um 16.00 Uhr am U-Bahnhof  Leopoldplatz nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Vortreffpunkte, Kundgebungen oder Demonstrationen geben:

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