Posts Tagged ‘Verdrängung’

Offener Protestbrief und Kiez Fototermin: Maluma Dreams retten!

Mittwoch, Januar 31st, 2018

Solidaritätsbekundung mit der Kiezbar „Maluma Dreams“ und unserem Nachbar Emmanuel Akakpo: Seit mehreren Monaten macht der Verdrängungsprozess um die 17 Jahre alte Kiezbar in der Torfstraße 16 lokale und überregionale Schlagzeilen. Bereits am 30.04.2017 hörten mehrere tausend Menschen seinen Redebeitrag auf der Kiezdemo “Organize!”. Auf der Petitionsplatform “change.org” dokumentiert der betroffene Mieter und Betreiber wirkungsvoll seine Geschichte. Mehr als 80.000 Menschen solidarisieren sich bisher virtuell für den Erhalt.

Es scheint als sei der Traum ausgeträumt, doch als Nachbar*innen wollen wir uns nicht allein lassen. Kommt zum solidarischen Kiez Fototermin am 01.02.18 um 15 Uhr, Torfstr. 16! Es folgt ein offener Protestbrief:

Offener Protestbrief an Bürgermeister Olaf Heinrich zur Kündigung der Kiezbar „Maluma Dreams“

Adresse: Olaf Heinrich, CSU Freyung-Grafenau, Krankenhausstraße, 394078 Freyung

Herr Heinrich,

wir sind aktive und solidarische Nachbar*innen aus dem Wedding und haben von unserem Nachbarn Emmanuel Akakpo und über dessen Petition auf change.org von der Kündigung der seit 17 Jahren bestehenden Kiezbar „Maluma Dreams“ erfahren.

Emmanuel Akakpo konnte bereits mehr als 80.000 Menschen zur Unterzeichnung seiner Petition bewegen und auch medial stark auf sich aufmerksam machen. Aber auch hier in der Nachbarschaft, auf der Straße sind sowohl der Verlust, aber auch die Solidarität und der Widerstand zu spüren. (mehr …)

Tresen im Februar: Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Mittwoch, Januar 24th, 2018

An diesem Abend widmen wir uns dem Kampf gegen Verdrängung und dem Erhalt des Infoladens Stadtfeld in Magdeburg. Dazu werden uns die Genoss*Innen der “Proletarischen Autonomie” zunächst auf die aktuelle Situation des Infoladens eingehen und der Vermietung – die S Immo GmbH aus Berlin. Zusätzlich geben sie einen Einblick über die Geschichte der Hausbesetzungen in Magdeburg und speziell Stadtfeld seit den Neunziger und wie dort praktische Stadtteilarbeit umgesetzt wurde und noch immer wird.

Do. 01.02. | 20 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Str. 10a

Außerdem wird über die Demonstration am 17.02. in Berlin informiert. Veranstaltungstext:

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Unterstützt die von Zwangsräumung bedrohte WG in der Dubliner Straße 8

Samstag, Dezember 2nd, 2017


Die nette 4er-WG in der Dubliner Straße 8 im Wedding, die seit über zwei Jahren entschlossenen Widerstand gegen ihre Zwangsräumung leistet, braucht eure Unterstützung!

Die Briefkastenfirma Großvenediger GmbH verklagt sie mit der Begründung, sie seien keine WG und deshalb wäre der Mieterwechsel illegal. Sagt den Verdränger*innen eure Meinung und ruft sie am Montag und Dienstag, den 4. und 5. Dezember rund um die Uhr an!

Hausverwaltung Martina Schaale

+49 3021799960 (9-17 Uhr)

Notfallnummer 0173 6003838 (Wohnungsnotfall ;) )
klagender Rechtsanwalt Hans Georg Helwig

+49 30814591342
Großvenediger GmbH, Basilio di Ronco

+39 3299507846 (italienische Nr., B. spricht ital. und engl.)

Was ihr sagen könnt:

  • „Warum nehmt ihr Obdachlosigkeit für eure Profitgier in kauf?!“
  • „Warum verbündet ihr euch nicht mit den Mieter*innen gegen die kapitalistischen Eigentümer*innen?“
  • „Nehmt sofort die Kündigung für die WG in der Dubliner Straße 8 zurück!“

Kurz gesagt – stellt kritische Fragen zu den Hintergründen der Kündigung und fordert dazu auf diese zurückzunehmen!

Die ganze Story mit alles Soap-Folgen findet ihr hier.

Wenn ihr auch in einem der Häuser der Großvenediger GmbH oder in einem von der Martina-Schaale-Hausverwaltung verwalteten Haus wohnt, dann meldet euch bitte bei der unten genannten E-Mail-Adresse!

Schreibt bitte eure Erfahrungen an: zwangsraeumungverhindern[at]riseup.net oder hwvw[at]riseup.net

Verdrängt in Berlin: Folge 28 – Erneute Verurteilung durch das Amtsgericht Wedding

Sonntag, November 12th, 2017

Folge 28 – Erneute Verurteilung durch das Amtsgericht Wedding

Der Räumungsrowdy Richter Ralph Reifenrath verurteilte die Kommune zum zweiten Mal auf Räumung ihrer Wohnung. Da ihm das Landgericht Wedding letztes Jahr schwere Verfahrensfehler bescheinigte und er mit den behaupteten aber nicht belegten Mietschulden nicht durchkam, musste er sich dieses Mal einen neuen Kündigungsgrund ausdenken. Dazu hat er behauptet, die 4 Mieter*innen seien keine Wohngemeinschaft sondern nur eine „Personenmehrzahl“.

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