Posts Tagged ‘Verdrängung’

Unterstützt die von Zwangsräumung bedrohte WG in der Dubliner Straße 8

Samstag, Dezember 2nd, 2017


Die nette 4er-WG in der Dubliner Straße 8 im Wedding, die seit über zwei Jahren entschlossenen Widerstand gegen ihre Zwangsräumung leistet, braucht eure Unterstützung!

Die Briefkastenfirma Großvenediger GmbH verklagt sie mit der Begründung, sie seien keine WG und deshalb wäre der Mieterwechsel illegal. Sagt den Verdränger*innen eure Meinung und ruft sie am Montag und Dienstag, den 4. und 5. Dezember rund um die Uhr an!

Hausverwaltung Martina Schaale

+49 3021799960 (9-17 Uhr)

Notfallnummer 0173 6003838 (Wohnungsnotfall ;) )
klagender Rechtsanwalt Hans Georg Helwig

+49 30814591342
Großvenediger GmbH, Basilio di Ronco

+39 3299507846 (italienische Nr., B. spricht ital. und engl.)

Was ihr sagen könnt:

  • „Warum nehmt ihr Obdachlosigkeit für eure Profitgier in kauf?!“
  • „Warum verbündet ihr euch nicht mit den Mieter*innen gegen die kapitalistischen Eigentümer*innen?“
  • „Nehmt sofort die Kündigung für die WG in der Dubliner Straße 8 zurück!“

Kurz gesagt – stellt kritische Fragen zu den Hintergründen der Kündigung und fordert dazu auf diese zurückzunehmen!

Die ganze Story mit alles Soap-Folgen findet ihr hier.

Wenn ihr auch in einem der Häuser der Großvenediger GmbH oder in einem von der Martina-Schaale-Hausverwaltung verwalteten Haus wohnt, dann meldet euch bitte bei der unten genannten E-Mail-Adresse!

Schreibt bitte eure Erfahrungen an: zwangsraeumungverhindern[at]riseup.net oder hwvw[at]riseup.net

Verdrängt in Berlin: Folge 28 – Erneute Verurteilung durch das Amtsgericht Wedding

Sonntag, November 12th, 2017

Folge 28 – Erneute Verurteilung durch das Amtsgericht Wedding

Der Räumungsrowdy Richter Ralph Reifenrath verurteilte die Kommune zum zweiten Mal auf Räumung ihrer Wohnung. Da ihm das Landgericht Wedding letztes Jahr schwere Verfahrensfehler bescheinigte und er mit den behaupteten aber nicht belegten Mietschulden nicht durchkam, musste er sich dieses Mal einen neuen Kündigungsgrund ausdenken. Dazu hat er behauptet, die 4 Mieter*innen seien keine Wohngemeinschaft sondern nur eine „Personenmehrzahl“.

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Teil 3: Geschichten der Verdrängung

Donnerstag, Oktober 19th, 2017

Wer ist dieser Skora? Ein Akteur der Verdrängung!

Was können wir tun? Solidarität mit bedrohten Mieter*innen zeigen!

Auf das Konto des Berliner Immobilieneigentümers Peter Alexander Skora und seiner Hausverwaltung gehen zahlreiche Verdrängungen von Mieter*innen, wie die von zwei Weddinger*innen. Sie wurden vor einem Jahr mithilfe des Amtsgerichtes Wedding aus ihrer Wohnung geworfen, obwohl die vorherigen mündliche Absprachen mit dem Eigentümer anderes versprachen.

Über ihre Erfahrungen, den eigenen Wohnraum in einer Stadt mit einem massiven Konkurrenzdruck auf dem Wohnungsmarkt, gewaltsam entzogen zu bekommen, haben beide betroffene Person, V. und S., Texte geschrieben. Sie sollen die Kälte und Brutalität dieses auf Profit und Rendite ausgerichteten Systems verdeutlichen.     (mehr …)

Teil 2: Geschichten der Verdrängung

Mittwoch, Oktober 18th, 2017
Wer ist dieser Skora? Ein Akteur der Verdrängung!
Was können wir tun? Solidarität mit bedrohten Mieter*innen zeigen!
Auf das Konto des Berliner Immobilieneigentümers Peter Alexander Skora und seiner Hausverwaltung gehen zahlreiche Verdrängungen von Mieter*innen, wie die von zwei Weddinger*innen. Sie wurden vor einem Jahr mithilfe des Amtsgerichtes Wedding aus ihrer Wohnung geworfen, obwohl die vorherigen mündliche Absprachen mit dem Eigentümer anderes versprachen.
Über ihre Erfahrungen, den eigenen Wohnraum in einer Stadt mit einem massiven Konkurrenzdruck auf dem Wohnungsmarkt, gewaltsam entzogen zu bekommen, haben beide betroffene Person, V. und S., Texte geschrieben. Sie sollen die Kälte und Brutalität dieses auf Profit und Rendite ausgerichteten Systems verdeutlichen.
Was ist nach dem Urteil passiert? BeBerlin
Die Sache war also durch und jeder musste sich schnell etwas neues suchen. Neben psychischer Belastung, die uns eh seit Wochen plagte, neben Fulltime Jobs und dieser traumatischen entwürdigenden Begegnung in Form des Gerichts.
BeBerlin hat uns netterweise direkt nach dem Gerichtsurteil einen Brief geschickt, mit dem Angebot im Obdachlosenheim unterzukommen.
Ich sage jetzt absichtlich nicht, wie wenig Zeit man hat die Wohnung zu räumen, da es Leute gibt, die dann denken „Häh, das geht doch?“. Ja, für jemanden der vielleicht einen Haufen an Geld verdient, einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat, eine tolle Bürgschaft und am besten einen “Deutschen” Vor- und Nachnamen, geht das vielleicht.
Aber ich, mit meinem unbefristeten Vertrag, 4 ausländischen Vornamen und einem ausländischen Doppelnachnamen, ausländischen Eltern, bin leider nicht so schnell an eine eigene Wohnung gekommen. 
Bilanz meiner Wohnungssuche nach zwei Wochen: So gut wie keine Antworten von Vermieter*innen, eine Antwort ob ich den Pass meiner Mutter noch einscannen könne und eine WG-Zusage wo ich dann doch nicht einziehen konnte, weil die Vermieterin meinen Einzug wegen „Überbelegung“ erfolgreich verhindert hat.

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