Posts Tagged ‘Veranstaltung’

Tresen im Februar: Infoladen Magdeburg Stadtfeld bleibt! Mobi und Kiezgeschichte

Mittwoch, Januar 24th, 2018

An diesem Abend widmen wir uns dem Kampf gegen Verdrängung und dem Erhalt des Infoladens Stadtfeld in Magdeburg. Dazu werden uns die Genoss*Innen der “Proletarischen Autonomie” zunächst auf die aktuelle Situation des Infoladens eingehen und der Vermietung – die S Immo GmbH aus Berlin. Zusätzlich geben sie einen Einblick über die Geschichte der Hausbesetzungen in Magdeburg und speziell Stadtfeld seit den Neunziger und wie dort praktische Stadtteilarbeit umgesetzt wurde und noch immer wird.

Do. 01.02. | 20 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Str. 10a

Außerdem wird über die Demonstration am 17.02. in Berlin informiert. Veranstaltungstext:

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Audio-Mitschnitt: Internationalistische Perspektive Rojava

Samstag, Oktober 21st, 2017

Für alle die es verpasst haben, nicht mehr reingekommen sind oder einfach nochmal reinhören möchten: Der Mitschnitt der Veranstaltung “Internationalistische Perspektive aus Rojava” vom 05.10.17  im Café Cralle ist nun online.

Andere Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen im Kiez im Rahmen des Hände weg vom Wedding – Tresens, findet ihr unter Material.

Veranstaltung: Solidarität mit der Selbstverwaltung in Errekaleor

Dienstag, Juli 11th, 2017

Argi Izpiak Iluntasunean – Ein Lichtstreif in der Dunkelheit

Errekaleor (Baskenland) ist eine der größten besetzten Gemeinden in Europa. In ihr leben und arbeiten mehr als 150 Menschen. Die Struktur besteht aus der Selbstverwaltung einer eigenen Bäckerei, einer Bibliothek, einem zwei Hektar großen Gemüsegarten sowie einer Druckerei. Das kommunale Leben orientiert sich an Ratsbeschlüssen welche in Versammlungen kollektv erarbeitet werden und ist horizontal organisiert. Die Nachbarschaft, ein altes Arbeiter*innenviertel der 1960er Jahre, befindet sich in der Stadt Vittoria-Gasteiz und diente dazu Arbeitsmigrant*innen auf spanischem Staatsgebiet anzusiedeln. Aufgrund aggressiver Immobilienspekulationen, befördert und geduldet durch die Stadtverwaltung, verwandelte sich die Nachbarschaft zunehmend in eine Geisterstadt. Die Folge: massenhafter Leerstand. Doch im Jahr 2013 besetzen 10 Studenten das erste Haus.

Das staatliche Unternehmen “Ensanche 21”, welches das gesamte Gelände erwarb und das Stadtparlament wollen Errekaleor räumen und die dort lebenden Menschen auf die Straße setzen. Wie real diese Bedrohung für die Nachbarschaft ist, zeigt der letzte Angriff der Polizei am 18. Mai dieses Jahr. Trotz großer Solidarität und Blockadeaktionen, wurde durch ein riesiges Aufgebot das Gemeindezentrum von der Stromversorgung abgeschnitten. Ein alarmierendes Signal für den Kampf vor Ort und den Fortbestand der selbstverwalteten Infrastruktur, also das kommunale Leben der Bewohner*innen.

Im Laufe des Vortrags wird eine ehemals in Errekaleor beteiligte Person die Geschichte dieser Gemeinde schildern, Einblicke in den lokalen Organisierungsprozess geben und Perspektiven des andauernden Kampfes aufzeigen.

Di. 18.07. | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10a

Der Vortrag wird in englischer Sprache stattfinden. Flüsterübersetzung kann organisiert werden!

Hinweis: Laufendes Crowdfunding für Solaranlage zur autonomen Energieversorgung:

Errekaleor Bizirik – Argi izpiak iluntasunean – A little light in the darkness

Veranstaltungsreihe an der TU Berlin: Widerstand und Perspektiven der kurdischen Freiheitsbewegung

Montag, Januar 9th, 2017

Vor einigen Tage ist die Veranstaltungsreihe “Widerstand heißt Leben” an der Technischen Universität Berlin gestartet. Diese sollte mit dem Film SARA über das Leben von Sakine Cansiz beginnen, wegen technischen Schwierigkeiten wird es einen Ersatztermin geben! Achtet also auf Ankündigungen!

Die Stadtteilgruppe “Hände weg vom Wedding” freut sich gemeinsam mit unseren Freund*innen der YXK und JXK Berlin und dem AStA TU Berlin diese Filmvorführung sowie weitere gemeinsame Abende anzubieten.

Durch den fortschreitenden faschistischen Staatsumbau durch die AKP und der damit verbundenen Repression in der Türkei und dem anhaltenden Vernichtungskrieg gegen Kurd*innen wollen wir unseren Beitrag leisten den jahrzehntelangen Kampf für Status, Frieden, Selbstbestimmung, Selbstverwaltung in Kurdistan und für eine radikale Demokratisierung der Türkei, sichtbar zu machen. Vorallem in Zeiten wie diesen in denen auch in der BRD kurdische Aktivist*innen und solidarische Menschen wieder intensiver bedroht und kriminalisiert werden. Darüber hinaus können wir für ein wirklich gesellschaftliches Leben hier, sehr viel vom Widerstand, der Revolution in Rojava und den damit verbundenden Ideen des Demokratischen Konföderalismus lernen und für unsere Perspektiven diskutieren. Unterstützt also die Veranstaltungen und schafft mit uns gemeinsam Öffentlichkeit!

Da es bereits viel Regime-Propaganda und rechte Hetze aus dem Erdoğan-Lager zu der Veranstaltungsreihe gibt, hier eine Pressemitteilung des YXK/JXK Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.

Gleichzeitig rufen wir zur Solidarität mit den Gefangenen in Folge des bestehenden PKK-Verbots auf und weisen nochmal auf die laufenden Prozesse bundesweit, vorallem gegen Ali Hıdır Doğan in Berlin – Moabit hin. Mehr Infos unter freiheit.blackblogs.org