Posts Tagged ‘Tresen’

April-Tresen: Mieter*innenprotest und Strategien gegen Gentrifizierung

Samstag, März 16th, 2019

 

04.04.2019 | 20 Uhr | Mieter*innenprotest und Strategien gegen Gentrifizierung | Café Cralle, Hochstädter Str. 10A, 13347 Berlin

Seit Jahren wird gesagt, dass der Wedding „im Kommen ist“. Irgendwie ist er immer noch nicht da, aber die Mieten steigen trotzdem. Beim „Hände weg vom Wedding“ Tresen im April wollen wir mit Lisa Vollmer, Autorin des Buchs „Strategien gegen Gentrifizierung“, darüber sprechen, welche Formen der Gentrifizierung es gibt und welche Gegenstrategien daraus folgen. Darüber hinaus wollen wir die Fragen diskutieren, wie sich Kämpfe von Mieter*innen mit anderen sozialen Kämpfen verbinden lassen und wie ein schlagkräftige Mieter*innenorganisierung im Wedding geschaffen werden könnte? Zusätzlich gibt es die letzten Infos zur Demo am 06. April 2019.

Kommt vorbei! Unterstützt Organisierungsprozesse im Kiez und genießet unseren traditionellen Soli-Cocktails “Roter Wedding”!

Tresen im Dezember: Türkische Faschist*innen im Wedding

Montag, November 26th, 2018


06.12.18 | 20.00 | Café Cralle | Hochstädter Str. 10A, 13347 Berlin

Von der AFD, der Identitären Bewegung oder dem III. Weg haben die meisten Menschen schon gehört – von Bozkurtçular, Milli Görüş oder ATB dagegen kaum. Dabei haben diese türkisch-nationalistischen Strukturen viele Lokalitäten im Wedding und veranstalten gern auch mal einladende Kinderfeste im Kiez. Die Kiezkommune Wedding wird in dieser Info-Veranstaltung über die Strukturen der Faschist*innen im Wedding informieren, deren Ideologie analysieren und ihre Aktivitäten darstellen. Am Ende der Veranstaltung wollen wir gemeinsam über Gegenstrategien diskutieren. Faşizme Karşı Omuz Omuza – Schulter an Schulter gegen Faschismus!

Bericht des letzten Tresens: #Besetzen

Freitag, September 21st, 2018
Am Donnerstag, den 06.09.2018, fand wie jeden ersten Donnerstag im Monat unser Hände weg vom Wedding-Tresen mit dem Thema „#Besetzen: Legal, illegal, scheißegal“ statt. Hierfür hatten wir zwei Personen von der Kampagne “#besetzen” zu einer gemeinsamen Diskussion eingeladen. Damit die Diskussion an diesem Abend nicht nur bei den Beteiligten Personen hängen bleibt und um wichtige Diskussionprozesse nach außen zu tragen, haben wir einen Bericht des Abends zusammengestellt, mit den (für uns) wesentlichen Punkten. 
Nachdem bereits im Frühling bei einer ersten Aktion der Kampagne am Pfingstsonntag 9 Häuser in Berlin und Potsdam besetzt wurden (alle wurden leider bereits am selben Tag geräumt), ist nun der “Herbst der Besetzungen” ausgerufen worden. Hierbei sind alle Menschen aufgefordert sich in ihren Kiezen umzusehen, Leerstand zu beobachten und gegebenenfalls selbst zu besetzen. Während und nach den Besetzungen im Frühjahr gab es viel positives Feedback, sowohl von Seiten der Nachbar*innenschaft sowie von der Presse.  Hierbei kamen hunderte von Anfragen und der Presse wurden viele Interviews gegeben. Im Vorhinein hatte jedes Haus bereits eine eigene Pressemitteilung mit den politischen Forderungen veröffentlicht. Eine zentrale Forderung ist dabei, dass Wohnungen keine Ware sein dürfen. Diese richtet sich jedoch nicht primär an Parteien, denn die Erfahrung zeigt, dass egal welche Parteien gewählt wurden, Räumungen trotzdem stattfinden und die “Berliner Linie” (Räumung innerhalb von 24 Stunden nach erfolgter Besetzung) konsequent durchgesetzt wurde. Zudem sollen selbstverwaltete Räume für alle geschaffen werden, die nicht von der Gunst des im Kapitalismus verankerten Parteiensystems abhängen sollen. Der Druck muss daher von unten aus der eigenen Nachbar*innenschaft kommen, um Besetzungen mit konkreten politischen Forderungen zu verknüpfen und Wohnen jenseits kapitalistischer Renditeinteressen ermöglichen zu können.

Tresen im Juli mit TOP Berlin: Google Campus und Start-Ups

Samstag, Juni 23rd, 2018


Mittlerweile twittern es die Vögel von den Dächern: Die Tech-Industrie kommt nach Berlin und mit ihr prekärere Jobs, Selbstausbeutung und steigende Mieten. Ein Testballon dafür ist der Google Campus in Kreuzberg. Es soll der siebte in der „Campus Family“ werden – zumindest wenn es nach Googles Mutterkonzern Alphabet und dem Berliner Senat geht. Wie das mit Wohnungsnot im Kapitalismus, kalifornischer Ideologie und der Zukunft der digitalen Stadt zusammenhängt, hat die TOP Berlin in einer Broschüre analysiert. Bei unserem monatlichen Hände weg vom Wedding Tresen stellen sie diese Broschüre vor. Außerdem werden wir uns ansehen wo und wie die Tech-Industrie und Start-Up Szene bei uns im Wedding aktiv ist.

Do. 05.07.18 | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10a