Posts Tagged ‘Solidarität’

Solidarität mit den Mieten- und Arbeitskämpfen im Stadtteil

Samstag, Juli 2nd, 2016

13442634_895943247195458_6839384066312847094_o

Die Aktions- und Protestkassen sind wie immer nicht grad üppig gefüllt. Deshalb und weil wir mit Unterstützer*innen, Freund*innen, Bekannten und Gefährt*innen einen gehaltvollen und spaßigen Abend verbringen wollen, steigt da was am 08. Juli ab 19 Uhr in den Räumen des Subversiv. Diese findet ihr in der Brunnenstraße 7, 10119 Berlin.

Veranstaltung – Mieten runter – Löhne und Gehälter hoch, Alltagswiderstand am Beispiel des Wedding mit Erwerbsloseninitiative BASTAPeter Nowak und Filmemacher Matthias Coers (Mietrebellen, 2014)

Party – Live Bands u.a. Zerfetzt, Turtle Rage und danach Tekno, Drum’n’Bass, Hardtek mit Maarten Monoton, IRA und MASHKALJ und mehr

Essen gibt es auch, also kommt rum und habt ein gute Zeit.

13482819_895943043862145_1357941906666281985_o

Solidarität mit den Mieter*innen der Koloniestraße!

Dienstag, März 15th, 2016
887195_1087769207953934_1754110560448106927_o
Berlin? Kannste dir kaum noch leisten!
Wir, die stadtpolitische Gruppe “Hände weg vom Wedding”, grüßen die aktiven und widerständigen Mieter*innen aus der Koloniestraße. Eure Selbstorganisierung gegen die Widerwärtigkeiten des Berliner, ehemaligen “sozialen Wohnungsbaus” gibt uns allen Kraft und Perspektive in diesen kalten Zeiten. 
Während wir hier gemeinsam vor dem dubiosen “Konglomerat” aus Claus Hausverwaltung GmbH und der ImmoNexxt GmbH an den Tegeler Borsigwerken stehen, wird von diesen Akteur*innen weiter versucht, Menschen aus ihren Wohnungen zu drängen. Während die Hausverwaltung Mieter*innen mit überzogenen Mietererhöhungen weiter zum Auszug zu zwingen will, müssen wir umso entschlossener zusammenstehen! 
Sie rechnen mit Vereinzelung und Angst- wir jedoch kämpfen solidarisch und kollektiv. Auf dem Portal “Immobilienscout24.de” werden inzwischen die ersten Wohnungen in der Koloniestraße angeboten- zu dreisten Mieten. Sie rechnen mit fetten Renditen, wir jedoch werden ihnen diese Suppe gehörig versalzen.
In Zeiten einer unsozialen Stadtpolitik, einer kapitalistischen Wohnungsmarktpolitik durch Senat und Investor*innen, sind es gerade die vermeintlich “kleinen” und “weniger sichtbaren” Kämpfe, die für eine andere Perspektive streiten. Auf allen Ebenen müssen diese Kämpfe unterstützt werden, öffentlich gemacht werden, Möglichkeiten der Solidarisierung im Kiez, in der Stadt, geschaffen werden.
Auch in Zukunft werden wir diese Kämpfe unterstützen- am 30.04. um 16:30 Uhr gehen wir daher gemeinsam auf die Straße. Entschlossen und praktisch vernetzt gehen wir gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung und für eine solidarische Stadt von unten auf die Straße. 
Auch außerhalb der Demo, tagtäglich gilt: Kämpfe gegen Rassismus und Verdrängung müssen verbunden werden. Nur so kann eine stadtweite, schlagfertige Bewegung von Tempelhof über Wedding bis in alle Ecken Berlins entstehen.
Das heutige, kollektive Wiederspruchsschreiben ist nur ein Mosaikstück- und wir sagen gemeinsam umso lauter: Hände weg von unseren Wohnungen! Hände weg vom unseren Kiezen! Wir bleiben alle!

Solidarität mit dem Mietenprotest Koloniestraße entlang der Badstraße

Sonntag, Februar 14th, 2016

badstrmosaic-01-01

Nach einem Samstagsspaziergang durch die Badstraße in Gesundbrunnen, wurden zusammen mit dem Mieter*innenprotest der Koloniestraße mehrere Gewerbe bzw. Mieter*innen von Ladenflächen kurz über die anhaltende Situation der Entmietung informiert und mehrere Solidaritätsplakate in den Schaufenstern ausgehangen

Vielen Dank an die vielen solidarischen Menschen und die netten nachbarschaftlichen Gespräche!

Solidarische Aktion mit dem Mietenkampf in der Koloniestraße

Donnerstag, Dezember 31st, 2015

163559

Froh und munter wurde anscheinend dem Geschäftsgebaren der Claus Hausverwaltung, verantwortlich für die bedrohliche und mieter*innenfeindliche Situation in der Koloniestraße, dieses Jahr eine klare Botschaft übermittelt.

“Finger Weg von der Koloniestraße, sonst hagelt es im neuen Jahr Geschenke!”

…heißt es auf einer von Aktivist*innen eigens gestalteten Weihnachtskarte die dieser Unternehmung wohl massig per Post zugestellt wurde. Die komplette Stellungnahme zu der Aktion findet ihr hier.

Wir solidarisieren uns mit dieser Aktion und können folgende Aussage nur unterstützen:

Unsere Grüße gehen vor allem an die Menschen in den betroffenen Wohnungen der Koloniestraße, denen wir mit der Aktion Mut machen wollen. Auch wenn viele von ihnen bereits aufgrund des Drucks ausgezogen sind, halten andere unermüdlich die Stellung. Sie organisieren sich in ihren Häusern und tragen ihre Wut nach außen. Sie kämpfen gegen die Mieterhöhung und gegen eine total verfehlte Wohnungspolitik in Berlin.