Posts Tagged ‘Rote Hilfe’

Tresen im Mai: Allein machen sie dich ein! Kiezsolidarität ist notwendig.

Freitag, April 27th, 2018

Unbequem und doch gerechtfertigt! Wir als Nachbar*innen im Kiez wissen nur zu gut, wo der Schuh drückt. Mieterhöhung durch die Hausverwaltung, Kündigung wegen Eigenbedarf, Rechtsstreit mit Eigentümer*innen, Kaputtsanierung, Stress mit HartzIV, Stress im Job, rassistische Pöbelleien, Polizeikontrollen am Bahnsteig… usw.

Diese Zustände erfordern gemeinsames Handeln und natürlich praktische Solidarität! Doch es ist darüber zu reden, warum laute Proteste, kritische Kiezveranstaltungen und langfristige Nachbarschaftsarbeit im Alltag von Polizei & Co kriminalisiert werden. Daher laden wir euch zu einem Gespräch und Erfahrungsaustausch ein.

Gemeinsam reden wir über die offene und verdeckte Kriminalisierung unserer Proteste für eine solidarische Stadt von unten sowie Ansätze nachbarschaftlicher Organisierungen. Welche Methoden und Strategien wenden Strafverfolgungsbehörden aber auch die Bezirkspolitik an, um uns klein zu machen, einzuschüchtern und zu spalten?! Erzählt von euren letzten Erfahrungen und Beobachtungen!

Ihr wollt außerdem Rückmeldung, Kritik und Anregungen zu den vergangenen Aktionen und Protesten loswerden? Der Abend gehört uns allen, kommt vorbei und lasst uns reden!

Unterstützt durch die Rote Hilfe Ortsgruppe Berlin.

03.05.18 | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10a

Veranstaltung am 17.11. zum PKK Verbot

Montag, November 10th, 2014

Banner

Die Rote Hilfe Ortsgruppe Berlin und der AZADI e.V. laden ein zur Veranstaltung: “Das PKK Verbot wird fallen!” am 17.11.2014 um 19Uhr in den Mehringhöfen.

Nach der Rettung zehntausender Yeziden vor einem Massaker des IS im Sengal-Gebirge durch Einheiten der PKK und der syrisch-kurdischen YPG, sowie der seit Wochen andauernden Verteidigung von Kobane durch kurdische Kämpfer*innen scheint sich die Sichtweise auf die PKK in deutschen Medien und Politik radikal geändert zu haben. Verschiedene Parlamentarier*innen aller Fraktionen fordern zumindestens eine Neubewertung der PKK, die über Jahrzehnte in Deutschland als Staatsfeind Nummer Eins galt, und liberale Zeitungen titeln „Die PKK gehört zu Deutschland“. Dagegen haben hat sich an der Repression der Sicherheitsbehörden bislang nichts geändert. Erst im August dieses Jahres wurde erneut ein kurdischer Aktivist unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§129b) inhaftiert und auch in Berlin werden weiterhin vor allem Jugendliche bei den aktuell zahlreichen Demonstrationen wegen des Rufens verbotener Parolen festgenommen. In der Veranstaltung wird über Hintergründe und Auswirkungen des PKK-Verbots im Kontext der aktuellen Diskussion berichtet und nach Strategien gesucht, das PKK-Verbot endlich abzuschaffen.

Außerdem wird aktuell für eine bundesweite Demonstration gegen das PKK-Verbot am 29.11. in Frankfurt am Main mobilisiert. Mehr dazu demnächst und bei den Freund_innen und Genoss_innen von Siempre Antifa Frankfurt.