Posts Tagged ‘Racial Profiling’

Stellungnahme zur Berliner Kampagne: Ban Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen!

Mittwoch, Juni 14th, 2017
Stellungnahme zur Berliner Kampagne: Ban Racial Profiling! oder warum es scheiße ist, dass unsere Nachbar*innen jeden Tag im Kiez schikaniert werden!
Traurige Alltäglichkeit
Jeden Tag müssen Menschen, die nicht zur “weißen Merheitsgesellschaft” gehören, Rassismuserfahrungen machen. Schwarze Menschen, PoC´s, Romni_ja* und vermeintlich muslimische Personen und andere werden häufiger nach Fahrschein, Personalausweis oder Aufenthaltserlaubsnis gefragt. Bei Razzien an Bahnhöfen treffen solche Maßnahmen durch Polizei oder private Sicherheitsdienste sogar häufig ausschließlich diese Menschengruppen. Grund dafür ist das sog. Racial Profiling. Dieser Begriff beschreibt die Praxis der Polizei Menschen wegen ihrer Haar- und/oder Hautfarbe zu schikanieren. Der Wedding bildet da leider keine Ausnahme – im Gegenteil: Im Wedding liegen besonders viele sog. kriminalitätsbelastete Orte. Diese Orte geben der Berliner Polizei die Narrenfreiheit, noch unverfrorener rassistisches Verhalten auszuleben. Grund genug sich einzumischen!

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Mit Taser, Maschinenpistole und einer ordentlichen Portion Rassismus

Sonntag, Februar 19th, 2017

Wir haben ein Artikel im Lower Class Magazine veröffentlicht. Über Cops, Wedding und die Frage wessen Sicherheit hier eigentlich ausgebaut wird – Lest selbst, teilt und kommentiert!

Mit Taser, Maschinenpistole und einer ordentlichen Portion Rassismus

 

NSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand

Montag, Oktober 13th, 2014
NSU- terörü: devlet ve naziler ile elele – Toplumun içindeki ırkçılığa karşı mücadele!

Am 01. November 2014 findet in Berlin-Wedding die Demonstration “NSU-Terror: Staat und Nazis Hand und Hand” statt. Anlass ist des dritte Jahrestages des Auffliegens des NSU-Netzwerkes. Gestartet wird gegen 14 Uhr am S/U-Bahnhof Gesundbrunnen.

nsudemIn diesen Tagen werden in Deutschland Brandanschläge und Angriffe auf Moscheen und Synagogen, auf Wohnhäuser von Migrant_innen und People of Color verübt. Geflüchtete werden in Lagern untergebracht und gefoltert. Ihre Proteste gegen rassistische Asylpolitik werden niedergeschlagen, kriminalisiert und ausgehungert. Asylgesetze werden weiter verschärft. Von deutschen Behörden mitgetragener Rassismus tötet in Polizeizellen, wie in Dessau, in Abschiebegefängnissen, an den EU-Außengrenzen und überall dort, wo Waffen made in Germany ein lukratives Geschäft sind.  

[Der komplette Aufruf]

Rassismus tötet! Deshalb ein Aufruf um für folgende Forderungen zu demonstrieren:

  • Abschaffung aller Geheimdienste!
  • Lückenlose Aufdeckung der Kooperation staatlicher Institutionen mit dem NSU-Netzwerk!
  • Abschiebungen stoppen, Abschaffung der Lager und Bleiberecht für alle!
  • Abschaffung aller rassistischen Sondergesetze!
  • Racial Profiling stoppen!
  • Straßenumbenennungen im Sinne der Angehörigen der Ermordeten!
  • Das Mindeste wäre die Einrichtung eines unabhängigen Kontrollgremiums zur Bekämpfung von Rassismus in staatlichen Institutionen!

Unterstützt und organisiert von: AKEBI e.V. — Allmende e.V. — *andere zustände ermöglichen — Antirassistische Initiative (ARI) — Bündnis gegen Rassismus — Café Cralle — DIDF-Berlin — DurDe! Deutschland — GLADT e.V. — Hände weg vom Wedding! — Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. — Lesbenberatung Berlin e.V. — Migrantengruppe Wedding — Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. — ReachOut