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Veranstaltungsbericht: Basisbewegung und Freiheitskampf in Nord-Kurdistan

Dienstag, Oktober 20th, 2015

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Derzeit läuft die Veranstaltungsreihe “Es lebe die Freiheit- Kobanê und der Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan” auf Hochtouren. Am vergangenen Samstag hatten wir in Kooperation mit der Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin (ASJ) eine volle und lebhafte Veranstaltung. Vielen Dank für alle bisherigen Besucher*innen und Spenden.

Nun stehen die letzten fünf Stationen an. Im Hinblick auf die bevorstehenden Parlamentswahlen am 01.11.2015 in der Türkei und der rassistischen/ nationalistischen Stimmungsmache durch die Regierungspartei AKP im Vorfeld, laden wir euch herzlich ein:

21.10. | 20 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78 / Berlin-Weißensee)
26.10. | 19 Uhr | QuasiMono (Erich-Weinert-Straße 2 / Cottbus)
28.10. | 19 Uhr | Hochschule f. nachhaltige Entwicklung (Schicklerstraße 5 / Eberswalde)
04.11. | 18 Uhr | Alice Salomon Hochschule (Alice-Salomon-Platz 5 / Berlin-Hellersdorf)
11.11. | 18 Uhr | TU Berlin (Straße des 17. Juni 135 / Berlin-Charlottenburg)

Solidarität mit Rojava, mit den Basiskämpfen in den Städten und auf dem Land gegen Repression, Staat und Kapital und für eine Selbstverwaltung von unten: Wie sieht das aus? Diskutiert und tauscht euch aus!

Veranstaltungsreihe zu aktuellen Kriegs- und Friedenprozessen sowie dem Aufbau demokratischer Autonomie in der Türkei/Nordkurdistan

Montag, August 31st, 2015

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Es Lebe die Freiheit! Kobanê und der Aufbau basisdemokratischer Strukturen in Nord-Kurdistan.

In Zeiten massiver staatlicher Repression, dem Kampf um Kobanê und einem ins Stocken geratenen Friedensprozess zwischen den Guerillas der PKK und dem türkischen Staat, wird ungeachtet dessen der Aufbau eines Rätesystems in Kurdistan weiter voran getrieben. Frauen-, Jugendräte und weitere Formen der Selbstorganisation von unten sowie kommunale Selbstverwaltungen werden geschaffen. Diese Strukturen existieren jenseits von Staat, Macht und Kapital und stellen eine Antwort auf kapitalistische Ausbeutung sowie militärische und biopolitische Unterdrückung dar. Ein Modell für die radikale Linke (nicht nur) hierzulande?

Im März 2015 waren die Referent*innen Teil einer internationalistischen Delegation, welche mit YXK, dem kurdischen Studierendenverband, den türkischen Teil Kurdistans bereisten.

präsentiert von North East Antifascists und Hände weg vom Wedding

September
03.09.2015 Café Cralle, Hochstädter Str. 10A, 13347 Berlin (20:00 Uhr)
07.09.2015 Komel, Burgsdorfstraße 1, 13353 Berlin (19:00 Uhr)
17.09.2015 Bandito Rosso, Lottumstraße 10a, 10119 Berlin (20:00 Uhr)
28.09.2015 BAIZ, Schönhauser Allee 26a, 10435 Berlin (19:00 Uhr)

Oktober 2015  (Stand 31.08.2015)
05.10.2015 Zielona Gora, Grünberger Str. 73, 10245 Berlin (20:00 Uhr) 
17.10.2015 Lunte, Weisestraße 53, 12049 Berlin (19:30 Uhr) 
21.10.2015 Bunte Kuh, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin (20:00 Uhr) 
26.10.2015 QuasiMono, Erich-Weinert-Straße 2, 03046 Cottbus, (19:30 Uhr) 
28.10.2015 Hochschule für nachhaltige Entwicklung, Schicklerstraße 5, 16225 Eberswalde

November 2015 (Stand 31.08.2015)
04.11.2015 Alice-Salomon-Hochschule, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
11.11.2015 Technische Universität, Str. des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Veranstaltung am 17.11. zum PKK Verbot

Montag, November 10th, 2014

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Die Rote Hilfe Ortsgruppe Berlin und der AZADI e.V. laden ein zur Veranstaltung: “Das PKK Verbot wird fallen!” am 17.11.2014 um 19Uhr in den Mehringhöfen.

Nach der Rettung zehntausender Yeziden vor einem Massaker des IS im Sengal-Gebirge durch Einheiten der PKK und der syrisch-kurdischen YPG, sowie der seit Wochen andauernden Verteidigung von Kobane durch kurdische Kämpfer*innen scheint sich die Sichtweise auf die PKK in deutschen Medien und Politik radikal geändert zu haben. Verschiedene Parlamentarier*innen aller Fraktionen fordern zumindestens eine Neubewertung der PKK, die über Jahrzehnte in Deutschland als Staatsfeind Nummer Eins galt, und liberale Zeitungen titeln „Die PKK gehört zu Deutschland“. Dagegen haben hat sich an der Repression der Sicherheitsbehörden bislang nichts geändert. Erst im August dieses Jahres wurde erneut ein kurdischer Aktivist unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung (§129b) inhaftiert und auch in Berlin werden weiterhin vor allem Jugendliche bei den aktuell zahlreichen Demonstrationen wegen des Rufens verbotener Parolen festgenommen. In der Veranstaltung wird über Hintergründe und Auswirkungen des PKK-Verbots im Kontext der aktuellen Diskussion berichtet und nach Strategien gesucht, das PKK-Verbot endlich abzuschaffen.

Außerdem wird aktuell für eine bundesweite Demonstration gegen das PKK-Verbot am 29.11. in Frankfurt am Main mobilisiert. Mehr dazu demnächst und bei den Freund_innen und Genoss_innen von Siempre Antifa Frankfurt.