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Bericht zum Kiezbankett

Sonntag, Mai 14th, 2017

Für den 06.05. lud das Organize-Bündnis zum Kiezbankett in das FAU-Lokal in der Grüntaler Straße ein. Nach der erfolgreichen stadtpolitischen Demonstration, die knapp eine Woche zuvor für selbstorganisierte Strukturen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung auf die Straße ging, ist es uns ein wichtiges Anliegen, widerständige Strukturen tagtäglich weiter aufzubauen.
So nahmen neben zahlreichen Basisinitiativen auch Kiez-Bewohner*innen und Passant*innen teil, die sich in persönlichen Gesprächen sowie über Informationsmaterialien zu Selbstorganisierung im Wedding informierten. Im Vordergrund standen Austausch und Vernetzung, damit wir weiter an einer starken, kollektiven Basisorganisierung gegen kapitalistische und rassistische Unterdrückung feilen können.
Als Initaitiven beteiligten sich u.a. die Berliner Mietergemeinschaft, die AG Politik von Wedding hilft, Zwangsräumung verhindern, Basisgewerkschaft Freie Arbeiter*innenunion (FAU), Roter Stern Berlin, Hände weg vom Wedding, die Erwerbsloseninitiative Basta, die Berlin Migrant Strikers und weitere.

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Nach der Demo ist vor der Organisierung!

Dienstag, Mai 2nd, 2017

Nach der Demo ist vor der Organisierung. Deswegen laden wir euch herzlich ein diesen Donnerstag bei der öffentlichen Auswertung der Organize! Demo vorbei zuschauen oder am Samstag zum Kiezbankett zu kommen. Lasst uns gemeinsam kennen lernen, vernetzen, organisieren!

04.05.2017 | 20 Uhr | Auswertungstresen | Café Cralle, Hochstädter Straße 10a, 13347 Berlin

Vor wenigen Tagen zog die berlinweite, stadtteilpolitische Demonstration Organize! durch den Wedding. Wir wollen mit euch die Demo gemeinsam auswerten und schauen, wo wir Rassismus und der zunehmenden Verdrängung aus unseren Kiezen Solidarität entgegensetzen können. Dazu schauen wir gemeinsam Videos, sprechen über antikapitalistische Widerstände im Kiez. Lasst uns in entspannter Atmosphäre kennenlernen, austauschen und vernetzen!

06.05.2017 | 12 Uhr | Kiezbankett | FAU Lokal, Grüntaler Str. 24, 13357 Berlin

Nach der stadtteilpolitischen Demonstration “Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” stellen sich Kiez-Initiativen vor. Ob gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Jobcenter-Stress, rassistische Diskriminierungen oder drohender Verdrängung aus den Kiezen aufgrund von Räumungsklagen und hoher Mieten: wir können einen widerständigen Kiez aufbauen, der Solidarität statt Vereinzelung und Ausgrenzung lebt. Fangen wir damit an!
Die Weddinger Kiez-Initiativen laden herzlichst zum Kiezbankett ein. Bei Getränken und Snacks kommen wir gemeinsam ins Gespräch und feilen kollektiv an einem rebellischen Kiez. Bringt gerne auch ein paar Köstlichkeiten mit.

Tausende auf der Straße gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Sonntag, April 30th, 2017

Hier die Pressemitteilung vom Bündnis der Organize! Demonstration:

Unter dem Motto „ORGANIZE – Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ zogen am Sonntagnachmittag rund 4.500 Menschen durch den Berliner Stadtteil Wedding. Aufgerufen hatten verschiedene basisorganisierte Gruppen aus dem Stadtteil und ganz Berlin.

Die inzwischen größte regelmäßige antikapitalistische Demonstration (außerhalb des 1.Mai) richtete sich in diesem Jahr vor allem gegen zahlreiche Neubauprojekte im Weddinger Kiez. Verschiedene Mieter*innen-Initiativen, wie die kämpfenden Bewohner*innen der Koloniestraße oder die Menschen aus dem Kiezladen Friedel54, unterstützten die Demonstration.

Insgesamt konnte ein vielfältiges Bild der Selbstorganisierung
verschiedener Kämpfe im Stadtteil abgebildet werden.Auch türkische und kurdische Genoss*innen waren ein wichtiger Teil der Proteste. Mit einer eigenen Demonstration anlässlich der türkischen Aggressionen gegen die Selbstorganisierungsansätze im Shengal und Rojava zogen sie zum Auftaktort der ORGANIZE-Demo am Leopoldplatz und reihten sich in diese ein. Im Laufe der Demonstration gab es vermehrte Provokationen seitens türkischer Faschisten, die jedoch solidarisch zurückgedrängt werden konnten.

Auch die Berliner Polizei ließ erwartungsgemäß nichts unversucht, um
den Protest auf vielfältige Weise zu kriminalisieren. Während der Bullenpräsident Kandt im Vorfeld der Demonstration von friedlicher „Normalität“ sprach, wurden die Teilnehmenden vor Ort massiv schikaniert, kriminalisiert und eingeschüchtert. Derzeit sind 2 Festnahmen von Jugendlichen bekannt. Für die organisierenden Gruppen ist das ein eindeutiges Zeichen, mit dem die Berliner Bullen mit allen Mitteln versuchen, stadtpolitischen Protest einzuschüchtern und eine breite Solidarisierung zu verhindern.

Der Pressesprecher der ORGANIZE-Demonstration, Martin Steinburg, sprach trotz der Provokationen von „einem wichtigen Zeichen der Kiez-Solidarität gegen den Ausverkauf der Stadt“. Steinburg weiter: „Eine rot-rot-grüne Regierung wird ebenso wenig wie die AfD in Berlin eine wirkliche Mieter*innenpolitik durchsetzen. Deshalb freuen wir uns über die kämpferischen Auftakt eines heißen stadtpolitischen Jahres. Die Demo zeigt erneut die Notwendigkeit, sich eben nicht auf Parteien und Parlamente zu verlassen und stattdessen im Alltag den selbstorganisierten Kampf in den Kiezen, Vierteln und der ganzen Stadt voranzubringen und sich in den bestehenden Strukturen zu organisieren. Selbstverwaltung von unten ist die einzige Alternative.“

Mehr Fotos hier:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/210935

30.04: Updates und letzte Infos zur antikapitalistischen Demonstration „Organize!“

Freitag, April 28th, 2017

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Kommt am 30.04 zu uns in den Wedding und lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und um unsere Stadt kämpfen.

Ablauf oder „Warum sind da so viele Aktionen?“

Wir wollen am 30.04 und am 1. Mai unsere Wut und unseren Widerstand nicht nur im Wedding rausschreien, sondern in ganz Berlin auf die Straße gehen und kämpfen. Daher wird es zur Demonstration “ Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” am 30.04.17 um 16.00 Uhr am U-Bahnhof  Leopoldplatz nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Vortreffpunkte, Kundgebungen oder Demonstrationen geben:

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