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30.04: Updates und letzte Infos zur antikapitalistischen Demonstration „Organize!“

Freitag, April 28th, 2017

Steigende Mieten, zunehmender Stress vom Jobcenter, rassistische Polizeikontrollen oder fehlende Möglichkeiten und Orte das Leben im Kiez selbst zu gestalten – das alles sind Teile einer sich verschärfenden, kapitalistischen Stadtumstrukturierung, die uns alle betrifft. Unsere Antwort ist Selbstorganisierung von unten! Gemeinsam können wir etwas verändern.

Kommt am 30.04 zu uns in den Wedding und lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und um unsere Stadt kämpfen.

Ablauf oder „Warum sind da so viele Aktionen?“

Wir wollen am 30.04 und am 1. Mai unsere Wut und unseren Widerstand nicht nur im Wedding rausschreien, sondern in ganz Berlin auf die Straße gehen und kämpfen. Daher wird es zur Demonstration “ Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” am 30.04.17 um 16.00 Uhr am U-Bahnhof  Leopoldplatz nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Vortreffpunkte, Kundgebungen oder Demonstrationen geben:

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Berlin kommt in den Wedding

Donnerstag, April 27th, 2017

Dieses Jahr, vor der Organize!-Demonstration, gibt es nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Vortreffpunkte, Kundgebungen oder Demonstrationen! Ob Friedrichshain, Kreuzberg oder Reinickendorf: Ganz Berlin kommt am 30.04 in den Wedding. Hier der Überblick:

Kundgebung / „Friedel54-Kundgebung & United from Neukölln to Wedding“ / 14.00 Uhr / Friedelstraße 54, 12047 Berlin-Neukölln /
15.15 Uhr: Gemeinsam in den Wedding fahren | Hermanplatz

Demonstration / „Lang lebe der Widerstand in Şengal und Rojava!“ / 14.30 Uhr / U-Franz-Neumann-Platz, 13409 Berlin-Reinickendorf /

Vortreffpunkt / „Vom Selber Machen-Kongress gemeinsam in den Wedding“ / 15.00 Uhr / NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin-Kreuzberg /

Vortreffpunkt / „Friedrichshain kommt uff’n Wedding“ / 15.15 Uhr / Dorfplatz, Rigaer Str. Ecke Liebigstr., 10247 Berlin-Friedrichshain

Antikapitalistische Demonstration / “Organize! Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung” / 16.00 Uhr / U-Leopoldplatz, 13353 Berlin-Wedding /

Rebellische Nachbarschaft: Kiezdemo in Neukölln in Solidarität mit dem Kiezladen Friedel54

Freitag, November 18th, 2016

“Rebellische Nachbarn, solidarische Kieze, Stadt von unten!” So lautet das Motto der kommenden Demonstration, die um 16.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Herrfurthplatz (U Boddinstr.) beginnt und am Kottbusser Damm endet. Mehr gibt es in der offiziellen Pressemitteilung des bedrohten Kiezladen Friedel 54 in Berlin, Neukölln.

Wir laden alle Nachbar*innen ausm Wedding ein sich an der Demonstration gemeinsam zu beteiligen! Denn nicht nur der Raum, des bereits in einer vegangenen Solidaritätserklärung benannten Kiezladen ist bedroht, sondern die Wohn- und Lebensverhältnisse aller Mieter*innen in Berlin. Verordnet und verabreicht von einer katastrophalen Stadtpolitik in den letzten Jahrzehnten.

Da wird verkauft und privatisiert, luxussaniert, kaputtgedämmt, entmietet, eingeschüchtert, abgerissen, versprochen und fette Renditen erbeutet das es nur so kracht. Ein Luxusneubauprojekt nach dem anderen verkeilt sich mit Hilfe des Senats in unseren Kiezen. Verdrängungseffekte wie steigende Mieten, Zwangsräumungen, Wohnungslosigkeit oder die Spaltung der Nachbarschaft mit Hilfe der hausgemachten Knappheit an Wohnraum auch für geflüchtete Menschen, ist ein Angriff auf eine lebendige und selbstbestimmte Gesellschaft im Kiez. Auch deshalb solltet ihr gemeinsam mit solidarischen Mieter*innen am Samstag den 19.11.16 ab 15:30 Uhr vom U-Bhf. Pankstraße mit nach Neukölln fahren. Oder wir sehen uns vor Ort!

 

Solidarität mit der Besetzung einer Ferienwohnung am Maybachufer

Donnerstag, Mai 5th, 2016

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Dicken Respekt an die Aktivisten*innen!

In Berlin hat die kapitalistische Verwertung von Wohnraum eine neue und besorgniserregende Dimension angenommen. Wohnen wird vor allem für Menschen mit weniger Geld immer mehr zu einem Luxusgut. Insbesondere geflüchtete Menschen finden kaum Zugang zum Wohnungsmarkt und sind gezwungen in menschenunwürdigen Massenunterkünften zu leben. Mit leeren Versprechungen, verlogenen Gesetzen, brutaler Polizeigewalt setzt die Politik die Interessen der Investoren*innen durch. So auch gestern als die Polizei mit einer Hundertschaft anrückte und die Räumung brutal durchsetzte.

Solange Wohnraum eine Ware ist, solange sind Besetzung und Aneignung von Leerstand und von Ferienwohnungen legitim. Wir holen uns was andere uns verwehren!

Erklärung vom Bündnis Zwangsräumung verhindern

Video von der Besetzung und der Polizeigewalt gegen solidarische Menschen vor dem Haus

Auf Grund der anhaltenden Repression gegenüber einem Recht auf Stadt bitten wir euch der Roten Hilfe beizutreten oder zu spenden! Außerdem findet am 13.05. und 14.05. eine Praxiskonferenz der Initiative Social Center 4 All in Berlin statt.