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Tausende auf der Straße gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Sonntag, April 30th, 2017

Hier die Pressemitteilung vom Bündnis der Organize! Demonstration:

Unter dem Motto „ORGANIZE – Selbstorganisiert gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung“ zogen am Sonntagnachmittag rund 4.500 Menschen durch den Berliner Stadtteil Wedding. Aufgerufen hatten verschiedene basisorganisierte Gruppen aus dem Stadtteil und ganz Berlin.

Die inzwischen größte regelmäßige antikapitalistische Demonstration (außerhalb des 1.Mai) richtete sich in diesem Jahr vor allem gegen zahlreiche Neubauprojekte im Weddinger Kiez. Verschiedene Mieter*innen-Initiativen, wie die kämpfenden Bewohner*innen der Koloniestraße oder die Menschen aus dem Kiezladen Friedel54, unterstützten die Demonstration.

Insgesamt konnte ein vielfältiges Bild der Selbstorganisierung
verschiedener Kämpfe im Stadtteil abgebildet werden.Auch türkische und kurdische Genoss*innen waren ein wichtiger Teil der Proteste. Mit einer eigenen Demonstration anlässlich der türkischen Aggressionen gegen die Selbstorganisierungsansätze im Shengal und Rojava zogen sie zum Auftaktort der ORGANIZE-Demo am Leopoldplatz und reihten sich in diese ein. Im Laufe der Demonstration gab es vermehrte Provokationen seitens türkischer Faschisten, die jedoch solidarisch zurückgedrängt werden konnten.

Auch die Berliner Polizei ließ erwartungsgemäß nichts unversucht, um
den Protest auf vielfältige Weise zu kriminalisieren. Während der Bullenpräsident Kandt im Vorfeld der Demonstration von friedlicher „Normalität“ sprach, wurden die Teilnehmenden vor Ort massiv schikaniert, kriminalisiert und eingeschüchtert. Derzeit sind 2 Festnahmen von Jugendlichen bekannt. Für die organisierenden Gruppen ist das ein eindeutiges Zeichen, mit dem die Berliner Bullen mit allen Mitteln versuchen, stadtpolitischen Protest einzuschüchtern und eine breite Solidarisierung zu verhindern.

Der Pressesprecher der ORGANIZE-Demonstration, Martin Steinburg, sprach trotz der Provokationen von „einem wichtigen Zeichen der Kiez-Solidarität gegen den Ausverkauf der Stadt“. Steinburg weiter: „Eine rot-rot-grüne Regierung wird ebenso wenig wie die AfD in Berlin eine wirkliche Mieter*innenpolitik durchsetzen. Deshalb freuen wir uns über die kämpferischen Auftakt eines heißen stadtpolitischen Jahres. Die Demo zeigt erneut die Notwendigkeit, sich eben nicht auf Parteien und Parlamente zu verlassen und stattdessen im Alltag den selbstorganisierten Kampf in den Kiezen, Vierteln und der ganzen Stadt voranzubringen und sich in den bestehenden Strukturen zu organisieren. Selbstverwaltung von unten ist die einzige Alternative.“

Mehr Fotos hier:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/210935

Fussballturnier am 16.08. auf dem Sparrplatz

Montag, August 11th, 2014

flyerfus

Kick it! Am 16.08. Fußballturnier gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

Sportlich wollen wir bleiben bleiben und gemeinsam rassistische Ausgrenzung und steigende Mieten im Kiez wegkicken.

Euer Team sollte 5+1 groß sein – “mixed Teams”, also Frauen_&_Männer gemischt, sind ausdrücklich gewünscht! Ein Spiel dauert 7 Minuten – Kleinfeld- Bolzplatz-Stimmung ist auf dem Sparrplatz sicher. Um 12Uhr geht’s los!

Meldet euch mit eurem Team hier an: hwvw@riseup.net oder fussball@roter-stern-berlin.com

Fairness und Respekt lohnen sich: die Gewinner*innen bekommen super Preise und den “fame”, der sich für Kiezkämpfer*inn*en gegen Zwangsräumungen, rassistische Polizeikontrollen und all den anderen Mist gebührt!

DJ’s vom Beat Kollektiv werden den Tag begleiten! Beats und Bässe garantiert..