Posts Tagged ‘Demo’

Kleine Änderung der Demo-Route

Dienstag, April 26th, 2016

handout infobox routenaenderung

Die Route wurde etwas geändert. Wir gehen jetzt die Stettiner Straße anstatt der Grüntaler Straße entlang und somit kommt auch ein kleines Stück Bellermann Straße hinzu. Für alle Zu­spät­kom­mer*innen: Die Kundgebung beginnt 16.30 am U-Bahnhof Osloer Straße und um 17 Uhr startet die Demonstration pünktlich (!). Wir wollen ja alle danch noch zur Kundgebung und Konzert der Friedel54.

Alle Infos und Termine auf einen Blick:

30.04. | 15 Uhr | “Gegen Verdrängung und soziale Ausgrenzung” Für die solidarische Stadt von unten! Danach zur Demo in den Wedding! @ Hermannplatz, Neukölln

30.04 | 15:30 Uhr | Vortreffpunkt & gemeinsame Anreise aus Moabit @ U-Bhf. Turmstraße, “kleiner Ottopark”

30.04 | 16:30 Uhr | “Organize. United Neighbours against racism and social exclusion” Demonstration @ U-Bhf. Osloer Straße, Wedding

30.04 | 18:00 Uhr | Konzert & Kundgebung “Friedel54 bleibt!” @ Reuterplatz, Neukölln weitere Informationen: https://friedel54.noblogs.org

01.05. | 09:30 Uhr | Klassenkampf-Block auf der DGB-Demo. Kämpfen! Streiken! Besetzen! @ Hackescher Markt, Mitte

01.05. |18:00 Uhr | Revolutionäre 1-Mai-Demonstration. Hinein in den stadtpolitischen & antiautoritären Block! @ Oranienplatz

05.05. | 20.30 Uhr | Nach der Demo: wie geht es weiter? Auswertung, Perspektiven, Widerstand!@ Café Cralle, Hochstädter Straße 10a, Wedding

(mehr …)

Ob Andrea, ob Kalle – Wir bleiben alle!

Freitag, Oktober 16th, 2015

vlcsnap-2015-10-14-14h30m40s4

Am vergangenen Freitag (09.10.2015) fanden in Köln und in Berlin-Tempelhof Kiezdemos gegen Zwangsräumgen und Verdrängung statt. Konkreter Anlass war die angekündigte Zwangsräumung von Andrea und ihrem Sohn, welche aus ihrer Wohnung in der Berliner Blumenthalstraße geworfen werden sollten. Trotz der im Vorfeld versuchten Einschüchterungsversuche der Eigentümer*innen mit ihrem Anwalt, der das Bündnis “Zwangsräumung verhindern” und den Hoster Blogsport drangsalierte, gingen dutzende solidarische Personen auf die Straße. Und das mit Erfolg?

Die Kiezdemo in Berlin wurde dabei von Vertreter*innen der Hausverwaltung aus sicherer Entfernung kritisch beobachtet- mit den Eigentümer*innen offensichtlich beeindruckt von der hergestellten Öffentlichkeit. Die für Mittwoch, den 14.10., angekündigte Zwangsräumung wurde schließlich abgesagt. Andrea und ihr Sohn sollen vorerst in der Wohnung bleiben können.

Für uns ist es damit noch nicht getan. Jede Zwangsräumung ist eine zu viel- wir fordern einen sofortigen Zwangsräumungsstopp. Und das überall! Macht Versuche von Zwangsräumungen öffentlich, vernetzt euch, verhindern wir diese gemeinsam. Auch im Fall von Andrea werden wir alle weiter Augen und Ohren offen halten müssen.

Laut gegen Verdrängung! Lärm-Demo am 12.09. im Brunnenviertel!

Montag, August 24th, 2015

Bebauung des Mauerparks, Mieterhöhungen, Verdrängung: Widerstand!
Wir organisieren uns gemeinsam, denn wir wohnen alle hier und hier werden wir auch bleiben!symDie Stadt wird weiter ausverkauft. Für kapitalistische Interessen werden Grünflächen mit teuren Bauprojekten zerstört, Mieten erhöht, Mietwohnungen in Ferien- oder gleich Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer den Renditeinteressen entgegensteht, wird kriminalisiert und auf Demonstrationen von der Berliner Polizei zusammengeschlagen. Wer sich, wie viele Menschen, die teuren Mieten nicht mehr leisten kann, wird mit der vereinten Gewalt von Eigentümer*in, Hausverwaltung, Gerichtsvollzieher*in und Polizei zwangsgeräumt und praktisch in die Wohnungslosigkeit geschickt. Am Beispiel der im Jahr 2013 zwangsgeräumten Rosemarie F. aus Reinickendorf, konnte die gesamte Stadt sehen, wie tödlich diese Praxis für die Betroffenen ist.

Alles für ein prächtiges kapitalistisches Projekt “Stadt”, in dem nur noch Profite und die totale Verwertung stehen.

Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass in Berlin zu wenig Wohnraum entsteht, der nicht für die derzeitigen Gewinner*innen im Kapitalismus errichtet wird. Gated Communities wie die “Marthas Höfe” in Prenzlauer Berg und andere teure Eigentumswohnungen wie “The Green View” im Wedding sollen uns dahin vertreiben, wo wir die Profitinteressen weniger zu gefährden scheinen. Die tristen Vororte von Paris und anderen Metropolen zeigen auf, wohin die Fahrt gehen soll.

Rassismus und soziale Ausgrenzung…

Auch das Weddinger Brunnenviertel ist, wie zahlreiche Kieze in Moabit, Neukölln, Kreuzberg und vielen anderen Bezirken, seit einiger Zeit in den Fokus von Akteur*innen der neoliberalen Stadtaufwertung gerückt. Und nun hat die Wohnungsbaugesellschaft DEGEWO vielen Mieter*innen angekündigt, dass ihre Mieten steigen werden. Potentiell sind ca. 6500 Wohnungen allein im Wedding betroffen. Anfang April hat die DEGEWO entschieden, dass sie die angebotenen Förderungen vom Senat zur Deckelung der Mieten ab 1. April nicht weiter nutzen möchte. Indem sie frühzeitig Förderdarlehen für sozialen Wohnungsbau an das Land Berlin abbezahlt hat, lässt sie die Wohnungen verfrüht aus dem Schutz der Mietpreisbindung fallen. Real werden es jetzt schon 1600 Wohnungen sein, bei denen die Miete massiv steigen wird. Die Folgen: Mieter*innen werden verdrängt und sollen einer wohlhabenderen Klientel weichen. Und jede Person kann die nächste sein. Gerade als “Ausweichbezirk” für den nahezu “durchgentrifizierten” Prenzlauer Berg, gerät der benachbarte Wedding immer stärker unter die Zahnräder von Mieterhöhung und Verdrängung.

…sowie die Selbstherrlichkeit der Herrschenden…

Statt auf die Interessen der Anwohner*innen einzugehen, finanziert der Senat dem stadtbekannten Investor Groth in unmittelbarer Nachbarschaft mit Zuschüssen in Millionenhöhe das private Bauprojekt am Mauerpark. Indem er in Person des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel (SPD) kurzerhand das Bauplan-Verfahren an sich zog und dieses überteuerte, grünflächenvernichtende und verfehlte Bauprojekt als vorbildlich und zu „außerordentlichem stadtpolitischen Interesse“ erklärte, bewies der Senat erneut: Uns interessiert nur der Profit!
Am Mauerpark sollen nun teure Eigentumswohnungen gebaut werden: Student*innenappartements mit Mieten um 20€/qm und ein paar, 120, Alibi-Wohnungen, die öffentlich gefördert 6,50€/qm kalt kosten sollen und von der Politik als “Sozialwohnungen” bezeichnet werden. Doch das liegt weit über dem, was das Jobcenter für Mieten zu bezahlen bereit ist.

…bekämpfen wir solidarisch und selbstorganisiert!

Die soziale Ausgrenzung sowie die Spaltung entlang rassistischer Kategorien bekämpfen wir am effektivsten gemeinsam. Rassismus auf dem Wohnungsmarkt und die prekäre Unterbringung von geflüchteten Menschen verschärfen die Situation für viele zusätzlich. Durch Diskriminierung und gesellschaftliche Ausgrenzung wird versucht, die Frage nach Besitzverhältnissen zu verschleiern, indem bspw. versucht wird, Geflüchtete für wirtschaftliche Probleme mitverantwortlich zu machen. Dabei sind es kommunale Institutionen wie der Liegenschaftsfond und die LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales), welche menschenunwürdige Wohnbedingungen für Menschen schaffen. Die herrschende Politik von Bezirk und Senat haben uns verdeutlicht, dass wir eine Selbstorganisierung nur jenseits von Parteien und Parlamenten schaffen können. Gemeinsam organisieren wir uns gegen die bewusste Vernichtung von günstigem Wohnraum, gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Vernichtung von Grünflächen zugunsten kapitalistischer Interessen. Solidarisch und selbstorganisiert kämpfen wir von unten, denn die Stadt und Häuser gehören denen, die sie brauchen. Sagen wir stadtweit der neoliberalen Agenda von Bezirken, Senat und Investor*innen den Kampf an.

Keine Bebauung des Mauerparks! Keine Verdrängung von Anwohner*innen! Für eine starke Selbstorganisierung in den Kiezen!

12.09.2015 | 14 Uhr | Vinetaplatz (nahe U-Voltastr., Berlin-Wedding)

Lärm-Demo gegen Verdrängung! Bringt Töpfe, Pfannen und alles was Krach macht mit! danach: Aktionstag mit Musik, Straßentheater (GentrifiHÄÄ???), mobile Mietenberatung und beginnende Selbstorganisierung gegen Verdrängung. Kommt nach der Lärm-Demo mit uns zur Schwedter Straße 90/ Mauerpark (Ecke Kopenhagener Straße)

14.09.2015  | 19 Uhr | Stadtteilladen Brunnenviertel | Graunstraße 28

Solidarische Selbstorganisirung: Wir wollen gemeinsam mit Nachbar*innen ins Gespräch kommen, uns Organisieren und Handlungsoptionen gegen Steigende Mieten und Verdrängung ausloten.

In Kooperation mit der Mauerpark-Allianz / “Grenzen-los” Jugentheaterbüro Berlin / Kotti&Co / Zwangsrämung verhindern!

Demoroute und Hinweise

Dienstag, April 28th, 2015

Hier gehts lang! Auftakt um 18:30 Uhr am Leopoldplatz mit Live Rap von Yansn, Darlino und Matondo.

Es ist empfohlen nüchtern an der Demonstration teilzunehmen. Weiterhin sind Provokationen durch die Berliner Polizei zu erwarten. Festnahmen meldet ihr telefonisch beim EA (Ermittlungsausschuss) unter der Nummer 030 692 22 22. Dies gilt ebenso für beobachtete Festnahmen. Versucht bitte Name und Wohnort oder Geburtsdatum des Menschen in Erfahrung zu bringen. Denkt bitte dran euch wieder beim EA abzumelden. Achtet auf Vorkontrollen und seid hiermit über eine zu erwartende Einschränkung durch das Mitführen von Glasflaschen informiert.

Karte web