Posts Tagged ‘Arbeitskampf’

Unser täglich Gemüse – Ausbeutung und Widerstand im Plastikmeer von Almería

Freitag, Oktober 20th, 2017

Veranstaltung im November mit den Interbrigadas:

Eine Handvoll Gewerkschafter*innen der SOCSAT (Sindicato Andaluz de Trabajadores – andalusische Arbeiter*innengewerkschaft) setzt sich aufopferungsvoll für die Rechte der migrantischen Arbeiter*innen in Almería ein. Ob durch Rechtsberatung, Proteste vor den Unternehmenssitzen und vor den Gewächshaustoren oder durch Besetzungen und Druck auf die internationalen Vertriebsstrukturen, die Formen des Widerstands und der Selbstorganisierung sind vielfältig. Inzwischen waren wir vier mal in Andalusien und arbeiteten zusammen mit der SOCSAT. Wir möchten euch einen Einblick in die Situation und unsere Erfahrungen vor Ort geben und Möglichkeiten der solidarischen Zusammenarbeit diskutieren.

02.11.17 | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10a

Bericht vom Kiezspaziergang im Brunnenviertel

Dienstag, September 20th, 2016
Das Brunnenviertel, eingekeilt zwischen Prenzlauer Berg und Mitte, scheint eine Goldgrube für Immobilienspekulant*innen zu sein. Im letzten Mietspeigel verzeichnete dieser Kiez mit 14,99% einen ausgeprochen hohen Mietanstieg. Einen der höchsten der Stadt. Ein Schelm wer denkt, dass Zwangsräumungen, Privatisierungen kommunaler Wohnungen und alle anderen nur denkbaren stadtpolitischen Schweinereien weit sind. Haramstufe rot also!
Der Kiezrundgang setzte sich zum Ziel, Privatisierungen des öffentlichen Raumes, widerrechtliche Bebbauung von Grünflächen mit Luxuswohnungen, mögliche kommende Verdrängungswellen und Scheinprojekte des “sozialen Wohnungsbaus” zu markieren.
Die (Teil-)Privatisierung des Bahnhofvorplatzes am Fernbahnhof Gesundbrunnen sowie die Verdrängung gesellschaftlich prekarisierter Gruppen (z.B. wohnungslose Personen) durch Polizei und private Sicherheitskräfte bedeutete der Beginn des 1,5 stündigen Ganges. Vorbei ging es an den vermeintlich neuen “sozialen Wohnungsbau” Graunstraße/ Gleimstraße, in dem von 104 Wohnungen ganze 34 öffentlich gefördert sind. Dass diese durchschnittlich 6,50 Euro netto kalt pro m2 kosten und Personen, die AG2 beziehen diese Kosten vom Jobcenter nicht übernommen bekommen, scheint schon fast überflüssig zu erwähnen. Dennoch ließ sich der derzeitige Bausenator Andreas Geisel (SPD) dazu hinreißen, diese als “sozialverträgliche Mieten” im Rahmen des Richtfestes zu bezeichnen.
Auch der noch amtierende Baustadtrat Carsten Spallek (CDU), der jüngst in Mitte glamorös gescheiterte Bezirksbürgermeisterkandidat, lobte sich Anfang September, dass “Mitte spitze” sei, da der Bezirk seit Januar dieses Jahres ganze 1798 Wohnungen genehmigt hätte. Welche Art von Wohnungen das sind, brauchen wir hier wohl kaum erwähnen.
Anschließend ging es zum Mauerpark, wo die Groth-Gruppe dank des Berliner Filzes aus Parteipolitik und Bauindustrie umgewidmete Grünflächen mit teuren Eigentums- und Mietwohnungen bebauen wird.

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Solidarität mit den Mieten- und Arbeitskämpfen im Stadtteil

Samstag, Juli 2nd, 2016

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Die Aktions- und Protestkassen sind wie immer nicht grad üppig gefüllt. Deshalb und weil wir mit Unterstützer*innen, Freund*innen, Bekannten und Gefährt*innen einen gehaltvollen und spaßigen Abend verbringen wollen, steigt da was am 08. Juli ab 19 Uhr in den Räumen des Subversiv. Diese findet ihr in der Brunnenstraße 7, 10119 Berlin.

Veranstaltung – Mieten runter – Löhne und Gehälter hoch, Alltagswiderstand am Beispiel des Wedding mit Erwerbsloseninitiative BASTAPeter Nowak und Filmemacher Matthias Coers (Mietrebellen, 2014)

Party – Live Bands u.a. Zerfetzt, Turtle Rage und danach Tekno, Drum’n’Bass, Hardtek mit Maarten Monoton, IRA und MASHKALJ und mehr

Essen gibt es auch, also kommt rum und habt ein gute Zeit.

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