Posts Tagged ‘Antira’

Pressemitteilung

Donnerstag, Februar 4th, 2016

Syrian woman expelled from Berlin refugee camp for defending human rights/ Syrische Frau wurde aus Notunterkunft in Berlin hinausgeworfen, weil sie ihre Menschrechte einforderte/ Mujer siria expulsada de un campamento para refugiados en Berlín por exigir derechos

 

English Version Below / versión española abajo

 

Syrische Frau wurde aus Notunterkunft in Berlin hinausgeworfen, weil sie ihre Menschrechte einforderte
Vivian ist eine junge Frau aus Syrien. Sie ist vor dem Bürgerkrieg, der in ihrem Land tobt, und vor den Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Hunger und sozialem Chaos geflohen. Alleine ist sie die Route aus dem Mittleren Osten nach Deutschland angetreten. Jedoch ist ihre Geschichte in Deutschland nicht von Zuflucht sondern (symbolischer) Gewalt, Erniedrigung, Frauenfeindlichkeit und Missbrauch geprägt. Die folgenden Ereignisse sind ihre Beschreibungen.
Die Geschichte in Deutschland von Vivian beginnt in der kleinen Stadt, Lübeck, wo sie Asyl beantragte. Sie war dort für insgesamt fünf Tage und ihre ersten Erfahrungen waren ein Desaster. Sie musste einen Raum mit duzend Männern und Frauen teilen, was jeglichen Missbrauch erleichtere. Die Leitung hat weder Informationen herausgegeben noch Hilfe angeboten. Unter diesen Umständen wurde ihr dann mitgeteilt, dass es keinen Platz mehr für sie in dieser Unterkunft gäbe und sie nach Berlin gehen muss. Nachdem sie in Berlin am LAGESO angekommen ist, wurde ihr wieder von den Autoritäten gesagt, dass es kein Platz mehr gäbe und sie nach Frankfurt/Oder gehen muss. Was sie auch tat. Schon nach einigen Stunden wurde ihr wiederum von der Leitung der Unterkunft mitgeteilt, dass diese kein Platz mehr für sie hätten. Zurück in Berlin hat ein Sozialarbeiter sie informiert, dass es immer noch keinen Schlafplatz für sie gäbe. Vivian bat inständig um eine Unterkunft und die Möglichkeit zu duschen. Ohne jegliche Lösung der Behörden bot der Sozialarbeiter Vivian an, in dem Haus seiner Eltern zu bleiben, was Vivian dankbar annahm. Dort blieb sie für drei Tage. Die Familie nahm sie ohne etwas von ihr einzufordern auf. Vivian erklärte, dass sie niemals diese humane Reaktion vergessen werde.
Nach den drei Tagen kehrte sie zum LAGESO zurück, wo sie letztlich, nach langer Wartezeit, in eine Unterkunft gebracht wurde. Diese Unterkunft liegt im Wedding und ist eine Sporthalle der Herbert-Hoover-Oberschule, die als Notunterkunft genutzt wird, und von dem BTB-Bildungszentrum GmbH betrieben wird.

(mehr …)

Soliparty am 08.03. für die antikapitalistische Walpurgisnacht

Dienstag, März 4th, 2014

Wie gut das es diesen Samstag gleich mehrere Anlässe gibt es krachen zulassen! Zum einen heißt es wieder Kapitalismus zu..Kohle und Asche, bei der nächsten Soliparty im Fischladen in der Rigaer Str. 83 und gleichzeitig feiern wir in diesem Zusammenhang natürlich den Frauen*Kampftag! Also einmal lang machen, Haushaltskasse und Hartzgroschen in die Bauchtasche gekippt und dann freut euch auf eine tolle Nacht.

flyfishallet

Und so sieht’s aus:

Yanna Yansn (Rap aus Berlin)zusammen mit DJ Selfmade

Cigir (“Spuck auf Rechts” aus Berlin)

MC Josh (Rap aus Berlin)

Lari und die Pausenmusik (Liedermaching aus Berlin)

Anschließend DJ-Party mit den Turn Table Tölpels und 80er, 90er, Trash sowie Punk aus Ost-Berlin.

Alle Erlöse gehen auch diesmal an die Veranstaltungen im Rahmen Antikapitalistische Walpurgisnacht 2014 in Berlin-Wedding.

Die Stadt von Unten, selbstorganisiert! Allet oder Nüscht!

08.03.2014 | 22:00 Uhr (Live) | Fischladen | Rigaer Str. 83 | Eintritt gegen Spende

—— UPDATE ——

Zusätzlich zu der erfreulichen Zusage von MC Josh, verkünden wir das auch Lari und die Pausenmusik (Liedermaching aus Berlin) das Abendprogramm klanglich verfeinern werden. Vielen Dank an alle Künstler*innen im Vorfeld.

Soliparty am 21.02. für die antikapitalistische Walpurgisnacht

Mittwoch, Februar 5th, 2014

Am 21.02. veranstaltet das Bündnis die erste dicke Soliparty für die antikapitalistische Walpurgisnacht 2014. Diesmal im Hausprojekt Scherer8, gut erreichbar mit der Ringbahn am S-Wedding oder der U9 am Nauener Platz. Die grandiose Techno-House-Breakbeats-Party im Wedding. An diesem Abend spielen auf:

resist

Kinskop (Various Vegetables)
Mari.an (Klangkost) & Ole B.
Tiff Tiffner (Trackord)
Shouwink + Krachtigall surprise act
DJ RWM (Shadowcast.Organization)
support by:
Hermann Dampfhammer (Beat Kollektiv)

Dekorativ angerichtet wird das wilde Gezappel von Nachtigall.

Kommt vorbei und tanzt mit uns in das Morgengrauen bei leckeren Cocktails und unterstützt Selbstorganisation gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung!

21.02.2014 | ab 22 Uhr | Hausprojekt Schererstr.8

Schluss mit dem Versteckspiel! | Videokundgebungen im Wedding und in Moabit!

Montag, September 23rd, 2013

srp_webRacial Profiling bezeichnet die ungleiche Behandlung von Menschen durch Polizei- ,Sicherheits-, Einwanderungs-, und Zollbehörden.
Diese Ungleichbehandlung erfolgt anhand äußerlicher Merkmale wie „ethnische Herkunft“, Hautfarbe und Religion.
Rassistische Polizeikontrollen, vor allem auf Berliner S- und U-Bahnhöfen, sind Alltag für viele Menschen in Berlin.

Racial Profiling wird in vielen Ländern dem institionellem Rassismus zugeordnet. In Deutschland ist diese Praxis nicht explizit gesetzlich geregelt, verstößt jedoch gegen den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz.

Laut dem Berliner Innensenator wird Racial Profiling von Berliner Behörden nicht angewandt. Das sehen die Betroffenen anders.

Schluss mit dem Versteckspiel!

Gemeinsam wollen wir dazu aufrufen, die Betroffenen zu unterstützen, einzugreifen und diese rassistische Praxis in Behörden, Ämtern und Polizeikontrollen aufzudecken.

Im Zuge dieses Aufrufs laden wir im Oktober zu Veranstaltungen im Berliner Stadtbezirk Moabit und Wedding.

Quelle: stopracialprofiling.blogsport.de