Posts Tagged ‘1. Mai’

…Soliversteigerung „Der Tag danach-30 Jahre 1. Mai“

Montag, Juli 17th, 2017

29.07 | 20 Uhr | Café Cralle | Hochstädter Str. 10A, 13347 Berlin

Lange haben die Fotos die Wände des Café Cralle geschmückt, jetzt suchen sie ein neues Zuhause. Gegen Spende könnt ihr die Bilder ersteigern und damit noch was Gutes tun. Bringt viele 1 Euro Münzen mit! Die Einnahmen gehen an das Kiezhaus Agnes Reinhold. Wie immer auch mit leckeren Getränken aus eurer Lieblingskneipe.

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30.04: Updates und letzte Infos zur Antikapitalistischen Demonstration „Organize!“

Freitag, April 29th, 2016

A5

Steigende Mieten? Zwangsräumungen? Rassistische Polizeikontrollen? Eine menschenverachtende Politik gegen Geflüchtete? Nicht mit uns!

Es zeigt sich immer deutlicher, wer über Berlin bestimmt. Es sind nicht die Menschen, die hier wohnen oder leben wollen. Stattdessen regieren kapitalistische Verwertungsinteressen –Hand in Hand mit der offiziellen Stadtpolitik. Doch es gibt eine Perspektive! Deshalb kämpfen wir gemeinsam und solidarisch von unten – in unseren Häusern, unseren Kiezen und Betrieben. Selbstorganisierung sollte unsere Antwort auf eine kapitalistische Politik des Teilens und Herrschens sein. Der Kampf um die Städte tobt weltweit. Wir wollen eine Stadt für alle. Eine Stadt die wir selbst gestalten. Statt Leerstand und Ferienwohnungen in Mietshäusern wollen wir Wohnraum. Wir wollen Recht auf Wohnen statt Lagerunterbringung. Wir wollen Freiheit statt Sicherheitswahn. Lasst uns gemeinsam den Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung organisieren.

Kommt am 30.04 zu uns in den Wedding und lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und für unsere Stadt kämpfen.

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Organize – United neighbours against racism and social exclusion

Donnerstag, Februar 11th, 2016

A5

Organize – Nachbar*innen gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung

Am 30.04. gehen wir gemeinsam auf die Straße. Zusammen wollen wir etwas dagegen tun, dass das Leben in unserem Kiez täglich beschissener wird. Die Mieten steigen und für viele reicht das Geld kaum zum Leben. Entweder ist der Lohn zu niedrig, die Arbeitsbedingungen erdrückend oder das Jobcenter zahlt nicht. Immer mehr Menschen können sich ihre Wohnungen oder Läden nicht mehr leisten. Im schlimmsten Fall droht die Zwangsräumung.

Die herrschende Politik kennt die Probleme, doch sie schaut weg und verschlimmert sie. Die Stadt wird dem Markt überlassen. Anstatt bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, werden Luxusprojekte für wenige unterstützt. Überall in Berlin ist das so – nicht nur im Wedding. Wir erleben einen unsozialen Umbau der Stadt, die nur noch ein Produkt kapitalistischer Interessen ist. Das Motto lautet: Arme raus – Reiche rein! Das betrifft nicht nur Menschen, die bereits länger hier wohnen. So müssen Geflüchtete unter menschenverachtenden Bedingungen in Lagern leben und die Lagerindustrie verdient auch noch Geld an ihnen. Im Ringen um Profite wird dabei stets versucht, diejenigen gegeneinander auszuspielen, die ohnehin ausgebeutet und ausgegrenzt werden. Gleichzeitig nimmt die staatliche Überwachung und Gewaltausübung durch immer mehr Polizei und private Sicherheitsdienste weiter zu. Ständige rassistische und erniedrigende Kontrollen auf Straßen und Bahnhöfen prägen unser Leben. Sogenannte Gefahrengebiete schaffen rechtsfreie Räume, in denen Polizeigewalt zum Normalzustand wird.

Das wollen wir ändern! Die derzeitige Situation wurde von Menschen gemacht und kann auch von Menschen verändert werden. Es gibt Alternativen! Wir wollen eine Stadt für alle. Eine Stadt, in der wir selbst unsere Kieze, unsere Häuser und unsere Parks gestalten. Statt Leerstand und Ferienwohnungen in Mietshäusern wollen wir Wohnraum. Wir wollen soziale Zentren und Jugendclubs statt Luxusprojekte. Wir wollen Recht auf Wohnen statt Lagerunterbringung. Wir wollen Freiheit statt Sicherheitswahn.

Im Zuge der Berlin-Wahlen im kommenden September geben wir Parteien und Parlamenten, welche Teilhabe ständig nur vortäuschen, eine klare Absage. Eine wirkliche Veränderung kann nur gemeinsam von unten geschafft werden. Lasst uns gemeinsam als Nachbar*innen für die Selbstverwaltung unserer Viertel und unserer Stadt kämpfen – gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung. Wir lassen uns nicht spalten.

Organize – für eine solidarische Stadt und Gesellschaft.

30.04.2016 | 16:30 Uhr | U-Bhf Osloer Straße | Berlin – Wedding