Internationalistische Perspektive aus Rojava

05.10.2017 | 20:00 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Straße 10a, 13347 Berlin

Immer wieder beziehen sich auch hierzulande Aktivist*innen auf die revolutionären Prozesse in Kurdistan. Die Kurdische Freiheitsbewegung schafft es ausgehend von den befreiten Gebieten Rojavas immer weiter auch eine Perspektive für Gebiete zu schaffen, in welchen nicht mehrheitlich Kurd*innen leben. Auch aus anderen Teilen der Welt zieht es immer mehr Menschen nach Rojava, um die Revolution kennenzulernen und ein Teil von ihr zu werden.

Wir wollen mit eine*r Internationalist*in zwei Projekte aus Rojava – die internationalistische Kommune und das Frauendorf, Jinwar – vorstellen und dabei auf die Perspektive der Bewegung eingehen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, politischen Gefangenen per Postkarte solidarische Grüße zu schreiben.

Dazu gibt es heiße sowie kühle Getränke und den legendären „Roten Wedding“ zu genießen. Der Eintritt ist selbstverständlich frei!

Love for the ⚓

Still not ♥ Gentrification ⚓ – Wedding

Wir wollen an dieser Stelle mal der fleißigen Crew danken, die die Dächer unserer Kieze mit Farbe und Inhalt verschönert. Ob auf der Straße oder den Dächern Berlins – Stück für Stück erobern wir unsere Stadt zurück!

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Sicherheit durch permanente Kontrolle?! Schnüffelwagen am Leopoldplatz

Die autoritäre Stadtpolitik, in Gestalt des Innensenators Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidenten Klaus Kandt, offenbart sich nicht erst seit gestern mit der Präsentation des “neuen” staatlichen Überwachungswagen für gefährliche Orte (kbO- “kriminalistätsbelastete Orte”). Demnächst lauert euch diese Kiste auch am Leopoldplatz auf.

Mit großer Aufmerksamkeit und Besorgnis beobachten wir im Zuge des stetigen Grundrechteabbaus der letzten Jahre, einen intensiven Ausbau von Sicherheitsarchitekturen mitten in unserer Gesellschaft. Diese Werkzeuge sind letztendlich gegen die Bewohner*innen der Kieze gerichtet, insbesondere gegen jene, die eh schon wenig Rechte zugesprochen bekommen und von täglicher Ausgrenzung, staatlicher Gewalt, Kontrolle und Diskriminierung betroffen sind, wie z.B. Geflüchtete, Obdachlose, arme Menschen und zunehmend auch Grundrechtsaktivist*innen. Privatisierungen wie am Leopoldplatz, sog. “Kiezläufer”, De­nun­zi­an­ten­-Apps (der Ordnungsämter) und Videoüberwachung sind nur die Vorboten.

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