Open-Air Kino auf dem Leopoldplatz

Beschreibung von der offiziellen Seite:

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Trailer

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Demo: Solidarisch gegen hohe Mieten und Zwangsräumungen! – Für die Stadt von unten!

Wem gehört die Stadt?
Solidarisch gegen hohe Mieten & Zwangsräumungen! – Für die Stadt von unten!

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„…und die Stadt gehört euch.“, „Berlin bleibt bezahlbar“, diese und andere leere Phrasen bestimmten das Stadtbild Berlins vor einem Jahr.

Spätestens seit der brutalen Zwangsräumung des Kiezladens und sozialen Zentrums Friedel54 am 29. Juni 2017 ist klar, dass diese Stadt denen gehören soll, die am meisten bezahlen. Dass dafür Menschen auf die Straße geworfen, schleichend verdrängt, gekündigt, kriminalisiert und verprügelt werden, ist auch unter Rot-Rot-Grün Alltag . Es geht schließlich ums Prinzip. Das „Prinzip Eigentum“ zu schützen um es für die Eigentümer*innen verwertbar zu machen. Dafür scheint auch die neue Koalition im Senat der Garant sein zu wollen. Dass mit den Ausgaben für die Polizeieinsätzen zur Teilräumung der von Geflüchteten besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule und der des Kiezladens F54 ganze Häuser gekauft und Jahresmieten hätten beglichen werden können, unterstreicht noch einmal, wie sehr dieses Prinzip des Eigentums hohe Kosten und Gewalt beinhaltet. Ziel ist es Nachahmer*innen abzuschrecken und Investor*innen anzulocken. Wir denken nicht, dass ein Kreuzchen bei der Bundestagswahl hieran etwas ändert.

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Tresen: Bekämpft werden die Armen, nicht die Armut – Obdachlosigkeit im öffentlichen Raum am Beispiel des Hansaplatzes

Donnerstag 07.09.17 | 20 Uhr | Café Cralle, Hochstädter Str. 10a

Ende des Jahres 2016 formierte sich am Hansaplatz in Moabit ein Bündnis aus Anwohner*innen und dem örtlichen SPD-Abgeordneten Thomas Isenberg , um gegen obdachlose Menschen im Viertel rund um den Hansaplatz vorzugehen. Auf Veranstaltungen unter dem Titel “Sicherheit und Sauberkeit im Kiez“ wurde gegen obdachlose Menschen und Menschen aus Osteuropa gehetzt. Der Berliner Obdachlosenhilfe wurden bei der Vergabe von Essen und Kleidung Steine in den Weg gelegt und das Ordnungsamt schikanierte Menschen, die sie als scheinbar obdachlos identifizierte.

Dieser Fall ist nur ein Beispiel unter vielen in Berlin, wie die regelmäßigen Räumungen von Camps im Tiergarten durch den Bezirk Mitte zeigen. Wir wollen bei diesem Tresen über den Konflikt rund um den Hansaplatz informieren, als Beispiel für den Umgang mit Obdachlosigkeit in der neoliberalen Stadt. Dafür haben wir zwei Referent*innen von der Berliner Obdachlosenhilfe und der Berliner Mietergemeinschaft eingeladen und wollen nach zwei kleinen Inputs mit euch ins Gespräch kommen.


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