Zwangsräumung in der Schwedenstraße

Die Zwangsräumung eines Nachbarn am 08.02 in der Schwedenstraße 11A ist kein Einzelfall. Damit solche Orte der Verdrängung aber auch des Widerstands nicht vergessen werden, können diese kurzfristig ganz praktisch markiert werden. So nun auch in der Schwedenstraße nahe der U-Bahn und Tramstation Osloer Straße.

Mieter*innen sollen wissen, dass sie ebenso wie ihr kürzlich zwangsgeräumter Nachbar, in ihrem Mietshaus von Zwangsräumungen betroffen sein können. Vor allem wenn JobCenter und Bezirksamt mal wieder fahrlässig schalten und walten und Hilfeleistungen unterschlagen.

An dieser Stelle nochmal der Hinweis an die Stellungnahme der Weddinger Bezirksgruppe der Berliner MieterGemeinschaft e.V. und von Zwangsräumungen Verhindern.

Mit Taser, Maschinenpistole und einer ordentlichen Portion Rassismus

Wir haben ein Artikel im Lower Class Magazine veröffentlicht. Über Cops, Wedding und die Frage wessen Sicherheit hier eigentlich ausgebaut wird – Lest selbst, teilt und kommentiert!

Mit Taser, Maschinenpistole und einer ordentlichen Portion Rassismus

 

Solidarische Kieze gegen faschistische Angriffe!

In den vergangenen Nächten gab es eine Vielzahl von faschistischen Attacken in Neukölln und Wedding. In der Nacht vom Montag (06.02) auf Dienstag (07.02) wurden auch im Wedding mindestens sieben Farbangriffe von Nazis auf Wohnungen, in denen sie Antifaschist*innen vermuteten, durchgeführt. In allen Fällen wurde auf die gleiche Weise vorgegangen. Es wurden die Namen angeblich dort lebender Menschen und Beleidigungen an Hauswände oder in das Treppenhaus gesprüht. Diese Angriffe reihen sich ein in eine ganze Anschlagserie von rechts. So wurden in Neukölln wahrscheinlich von derselben Nazi-Struktur solche Farbattacken im Dezember und in den letzten Wochen durchgeführt. In Neukölln gab es zudem ein Brandanschlag auf das Café K-Fetisch,eingeworfene Scheiben bei einer gegen rechts engagierten Buchhandlung und zwei Privatwohnunge sowie Brandstiftungen an Autos von Personen, die sich aktiv gegen gegen den aktuellen Rechtsruck einsetzen. 
Wir von „Hände weg vom Wedding“, solidarisieren uns mit den Betroffenen dieser faschistischen Angriffe und sichern unsere Unterstützung zu. Getroffen von solchen Attacken sind Einzelne, gemeint sind wir alle.

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