Die NSU-Monologe – Dokumentarisches Theater im Kiez

NSU-MONOLOGE IM WEDDING (Dokumentarisches Theater)
Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit…

Mit einem anschließenden Publikumsgespräch mit der Kampagne Ban Racial Profiling und NSU Watch (angefragt)

almanca:

Fünf Jahre nach Bekanntwerden des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ erzählen die NSU-Monologe von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Die Aufführung ist in deutscher Sprache mit türkischen Untertiteln und barrierefrei zugänglich.

türkçe:

NSU-MONOLOGLARI WEDDING’DE (Belgesel Tiyatro)

Geride kalanların gerçekler için mücadelesi…

NSU Monologları, Nasyonal Sosyalist Yeraltı örgütünün tanınmasından beş yıl sonra yakınlarını bu oluşumun işlediği cinayetlere kurban vermiş üç ailenin hikayesini anlatıyor. Elif Kubaşık, Adile Şimşek ve Ismail Yozgat’ın gerçekleri ortaya çıkarmak için verdikleri mücadeleyi, cenaze töreninde ilk sırada durabilme güçlerini, bir caddenin ismini değiştirme taleplerini ve katledilen yakınlarına yönelik yapılan gerçek dışı suçlamalara karşı sevdiklerini kendi hatıralarıyla cesurca savunma çabalarını sahneye taşıyor.

Gösteriler tarihlerinde almanca delindelir türkçe altyazılı ve engelli erişimli.

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Kein Raum der AfD! Kein Raum für Rassimus!

Für nächsten Freitag, den 23. Februar, lädt die AfD zum sogenannten “Bürgerdialog”. Der Berliner Abgeordnete Götz Frömming, vor seiner Wahl in den Bundestag als Geschichtslehrer am Weddinger Lessing-Gymnasium aktiv, macht mobil gegen die geplante Umbennnung von Straßen, benannt nach deutschen Kolonialverbrechern im “Afrikanischen Viertel”. Zeigen wir ihm und seinen AfD-Konsorten, was wir von Rassismus und Kolonialismus halten!

In einer Stellungnahme vom Januar 2018 bezeichnet er die Bemühung von Bürger*innen und Bezirksamt als “modernen Kolonalismus” und “koloniale Eroberungswut”. Angesichts der grausamen Verbrechen der deutschen Kolonialarmee ist das ein weiterer Versuch, ein “neues Erinnerungsbewusstsein” in Deutschland zu schaffen und Geschichte zu relativieren. Während sich AfD & Co über “Sprachpolizisten” (Frömming) ereifern, bekennen wir im Kiez eine klare antirassistische und antikoloniale Haltung.

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Protest gegen die Verdrängung der Kiezbar “Maluma Dreams”

— UPDATE ! —

Am Donnerstag den 01.02.2018 kamen mehrere solidarische Nachbar*innen vor der Torfstraße 16 zusammen um gegen die Verdrängung der Kiezkneipe “Maluma Dreams” zu protestieren. Nachdem mehr als 80.000 Menschen bereits virtuell auf der online Petitionsplatform “change.org” ihre Solidarität für den Erhalt ausgedrückt haben wurde nun nochmal direkt im Kiez der Protest für die Rettung der 17 Jahre alten Kiezbar sichtbar. Im Anschluss wurde der offene Protestbrief an den Eigentümer Olaf Heinrich (CSU Bürgermeister Reichenau/Freyung-Grafenau) vorgelesen und gemeinsam per Post versandt.

Ziel der Aktion war es eine solidarische Nachbarschaft gegen Verdrängung zusammenzubringen und sichtbar zu machen. Unsere von Verdrängung, Zwangsmodernisierung, Luxussanierung und Entmietung betroffenen Nachbar*innen werden nicht allein gelassen! Meldet euch damit wir kollektiv Perspektiven entwickeln können, im Protest und Widerstand aber auch darüber hinaus. Die Geschichten der Verdrängung im Projekt der kapitalistischen Stadt werden täglich geschrieben, lassen wir unsere Solidarität ganz praktisch werden und stehen unseren Nachbar*innen mit Beratungen, Vermittlungen, Tipps, aufbauenden Geprächen und im Widerstand zur Seite! ‘Protest gegen die Verdrängung der Kiezbar “Maluma Dreams”’ weiterlesen

Solidarität mit Efrîn in Berlin! Waffenexporte stoppen!

Sonntag 04.02. | 15 Uhr | Oranienplatz | Berlin – Kreuzberg

Für den 4. Februar 2018 rufen wir zur Teilnahme an der Demonstration, in Solidarität mit den Menschen im Kanton Efrîn (Rojava) auf! Die Region der Demokratischen Föderation Nordsyriens wird seit dem 19. Januar 2018 massiv von islamistischen Banden und der türkischen Armee angegriffen.

Die Errungenschaften eines basisdemokratischen Gesellschaftsmodell in Nordkurdistan, Rojava und darüber hinaus, basieren auf Frauenbefreiung, Ökologie und selbstbestimmtes Leben. Als stadtteilpolitische Initiative geben uns der Aufbau und Widerstand der Menschen vor Ort täglich Mut, Kraft sowie politische Inspirationen, für eine Lebensperspektive jenseits von Staat, Nationalismus und kapitalistischer Ausbeutung.

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